Reith

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Reith ist ein lang gezogenes Dorf entlang des Talgrabens des Fahnbaches, ca. 3 km nordwestlich von Zöbing, und reicht im Westen bis 2 km an Schiltern heran. Ursprünglich waren es zwei Dörfer und seit je wurde unterschieden in Ober-Reith und Unter-Reith.

Die Erstnennung von (Ober-)Reith stammt aus dem Jahr 1258, und 1377 wird auch eine „vesst ze obern Raewt“ erwähnt, über das weitere Schicksal dieser „Feste“ (Burg) ist nichts bekannt. Erwähnt wird im Jahr 1706 in Ober-Reith ein „Purgstall“, neben dem ein neuer Meierhof der Herrschaft Schiltern errichtet worden ist. Dieser Meierhof war zweigeschossig und hatte einen Stall für Rinder und eine Scheune.

Beide Dörfer sind auch je eine eigene Katastralgemeinde, zusammen bildeten sie eine politische Gemeinde. Seit 1964 werden Unter-Reith und Ober-Reith offiziell einheitlich als „Reith“ bezeichnet. Die ehemals eigenständige Gemeinde Reith wurde mit Wirkung vom 1. Jänner 1968 mit der Gemeinde Langenlois vereinigt. Landwirtschaft und Weinbau sind die Haupterwerbsquellen der Bewohner.

 

 


Textauszüge aus der Publikation “Langenlois – einfach sehenswert!”
Johann Ennser und Erwin Hörmann, Langenloiser Zeitbilder, 2007