I. A. Originalurkunden

↑ [ Urkunden ]

Hier sind die 263 Original-Urkunden aufgelistet, welche im Stadtarchiv Langenlois aufbewahrt werden.

Sämtliche Urkunden wurden Mitte Dezember 2015 digitalisiert.
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StaLois I.A.001 18 Bischöfe stellen der St.Laurentius-Kirche in Langenlois einen Ablassbrief aus. 1300 (vor Juni 19) Orig. Perg.
11 anh. Siegel
(teils leicht, teils stark beschädigt)
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StaLois I.A.002 Bischof Wernhard von Passau bestätigt und erläutert den der St.Laurentius-Kirche zu Langenlois gewährten Ablass. 1300 Juni 19 Mautern Orig. Perg.
Siegel fehlt
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Text →
StaLois I.A.003 Symon der Sytzendorfer und seine Gattin Margret verkaufen Heinrich dem Rostauscher eine Hofstatt, die der Käufer bisher gegen Dienst von ihnen zur Leihe hatte. Rostauscher stiftet von diesem nunmehr freien Gut ein Seelgerät für sich und seine Gattin. Das Stiftungsgut besteht in einer Burgrechtsrente von 2 Pfennig für den St.Laurentius-Altar. 1319 Jänner 21 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild →
StaLois I.A.004 König Friedrich (der Schöne) befreit die Besitzer von 6 Lehen im oberen Dorf zu Langenlois und die dortigen Eigner gegen Bezahlung von 10 Pfund Pfennig alljährlich am St. Martins-Tag von aller Vogtschaft und unterstellt sie direkt der herzoglichen Kammer. 1321 Mai 14 Klosterneuburg Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild →
StaLois I.A.005 Simon von Sitzendorf und seine Gattin Margaretha bestimmen, daß die Jahresrente von 40 Pfennig, welche ihre Vorfahren der St.Laurentius-Kirche in Langenlois gewidmet hatten, künftig von ihrer Mühle zu Langenlois “an der Vürslach” bezahlt werden solle. 1321 Juli 13 Orig. Perg.
2 anh. Siegel
Bild →
StaLois I.A.006 Walcher, Sohn des Prunreich von Leubs, widmet für eine Jahresrente von 40 Pfennig, die sein Vater der St.Laurentius-Kirche vermachte, den Dienst von zwei Fleischbänken. 1321 September 1 Orig Perg.
anh. Siegel
Bild →
StaLois I.A.007 Der päpstliche Generalvikar Bischof Andreas von Terracina verleiht der St.Laurentius-Kirche in Langenlois auf Grund der Bitten des Wichard von Leubs einen Ablaß. 1322 Mai 22 Rom Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild →
StaLois I.A.008 König Friedrich (der Schöne) verspricht, die Vierziger zu Langenlois, die sich mit ihrem eigenen Geld aus der Pfandschaft gelöst haben, in Hinkunft nicht mehr zu verpfänden. 1327 Juni 5 Krems Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
Text  →
StaLois I.A.009 Arnold der Praunsdorfer von Kronsegg und seine Gattin Adelheid verkaufen eine Hofstatt an Heinrich, Schwiegersohn des Zechmeisters aus Schiltern, und dessen Gattin Sophie. Die Käufer schenken diese Hofstatt der St.Laurentius-Kirche. 1329 Februar 3 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild →
StaLois I.A.010 Ulreich der Arzt und seine Gattin Chunigund stiften einen Jahrtag in der Pfarrkirche von Langenlois. Das Stiftungsgut besteht aus drei Weingärten und einem Acker. O.D. (ca.1330?) Orig. Perg.
Siegel des Pfarrers Michael von Langenlois anh.
Bild →
StaLois I.A.011 8 auswärtige Bischöfe und Bischof Albrecht von Passau verleihen auf Bitten des Marchard Posch und des Heinrich Bedthel dem Corporis-Christi-Altar in der St. Laurentius-Kirche zu Langenlois einen Ablass. 1337 April 13 Rom Orig. Perg.
8 anh. Siegel
Bild →
StaLois I.A.012 Juta die alte Bäuerin zu Leubs schenkt ihrem Gatten Leupold dem Baumgarten einen Weingarten als Morgengabe. Leupold verpflichtet sich, als Gegenleistung zwei Pilgerfahrten – eine nach Rom und eine nach Aachen – zu machen. Alle späteren Besitzer dieses Weingartens sind verpflichtet, jährlich am St.Georgstag 60 Pfennig für einen Jahrtag für Juta zu reichen. 1339 Juni 24 Orig. Perg.
2 anh. Siegel
Bild →
StaLois I.A.013 4 auswärtige Bischöfe verleihen und Bischof Albert von Passau bestätigt der Laurentius-Kirche von Langenlois Ablässe. 1340 April 5 Rom Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild →
StaLois I.A.014 Heinrich der Naeserl aus Langenlois stiftet für seinen “Aehn” Alber den Sumer, dessen Gattin Geisel und deren beider Sohn Perchtold einen Jahrtag in der Pfarrkirche zu Langenlois. Das Stiftungsgut besteht aus einem Weingarten. 60 Pfennig Jährlich soll die Kirche, 13 Pfennig die Zeche des hl.Laurentius und einen Eimer Wein das Spital erhalten. 1349 September 1 Orig. Perg.
2 Siegel anh.
Bild →
StaLois I.A.015 Larentz der Forster aus Langenlois und seine Gattin verkaufen zwei Weingärten an Niklas den Eber und seine Gattin Margaretha. 1350 April 24 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild →
StaLois I.A.016 Pfarrer Herdweig von Aspesdorf stiftet einen Jahrtag in der Pfarrkirche von Langenlois. Das Stiftungsgut besteht aus einer Gülte mit einem Jahresertrag von 1/2 Pfund Pfennig, die auf vier Holden und einem Weingarten zu Langenlois liegt. 1353 November 6 Orig. Perg.
2 Siegel anh.
Bild →
StaLois I.A.017 Otto Hyerss, Bürgerzechmeister zu Langenlois, verkauft eine Gülte von 1 Pfennig Wiener Münze, liegend auf einem Haus und Weingarten zu Langenlois, an den Frühmeßleser Otto. 1355 Jänner 8 Orig. Perg.
1 Siegel besch.
1 Siegel fehlt
Bild →
StaLois I.A.018 Chunigund, Witwe nach Eberhard Erttel, vermacht ihr Haus samt Zubehör und 1/2 Pfund Pfennig Erhart dem Tolben; ihre Weingärten und Äcker bestimmt sie Ulreich dem Chaerenwupel, Nikla dem Newndorfer, Michael dem Sohn Pepleins des Pinters und Ulreich, dem Enkel des Snellen. Die künftigen Besitzer des Ackers sollen dem Frauenaltar in Gobelsburg jährlich ein Pfund Wachs reichen, die Besitzer des Weingartens 60 Pfennig Wiener Münze für einen Jahrtag. 1355 Februar 2 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild →
StaLois I.A.019 Agnes, Witwe nach Hans dem Wiert zu Grafenwörth, und ihr Neffe Wolfgang verkaufen dem Pfarrer Otto von Langenlois ein Grundrecht von 3 Schilling Wiener Pfennig, das auf der Mühle “an der Fuerslacht” und einer Hofstatt liegt. 1355 Mai 3 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild →
StaLois I.A.020 Heinrich der Wedel und seine Gattin Gerdraut stiften einen Jahrtag in der Pfarrkirche von Langenlois und widmen zu diesem Zweck einen Weingarten im “Chetmarsperg”. Der Jahrtag soll durch eine Vigilie und ein Amt begangen werden, wobei der Pfarrer, drei weitere Priester, der Schulmeister und die Schüler mitwirken sollen. 1357 Februar 26 Orig. Perg.
1 Siegel anh.
1 Siegel fehlt
Bild →
StaLois I.A.021 Ulrich, Kaplan der Dorotheenkapelle zu Langenlois, beurkundet die Jahrtagstiftung des Pfarrers Laurenz von Langenlois in seiner Kapelle. Das Stiftungsgut besteht in einer vom Pfarrer zu diesem Zweck gekauften Gült von 10 Schilling Wiener Pfennig Jahresertrag. 1359 September 8 Orig. Perg.
Reste eines Siegels anh.
2. Siegel fehlt
Bild →
StaLois I.A.022 Herzogin Katharina von Österreich verleiht den Bürgern von Langenlois das Recht der freien Richterwahl und bestätigt ihnen ihre alten Freiheiten. 1361 Dezember 14 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
Text  →
StaLois I.A.023 Seifried der Gaensel und seine Gattin Margareta verkaufen Peter, dem jungen Eber, und seiner Gattin Lucia eine Gült von 1 Pfund Wiener Pfennig, gelegen auf einem Weingart “auf der Wort”, für den dem Grundherrn Andreas, Vikar zu Langenlois, jährlich 30 Pfennig Burgrecht bezahlt werden müssen. 1366 Jänner 6 Orig. Perg.
2 Siegel anh.
Bild  →
StaLois I.A.024 Abt Liebhart und der Konvent von Aldersbach verkaufen dem Langenloiser Bürger Jakob Leutwein 11 Schilling Gülte und 3 Schilling Burgrecht, gelegen auf einem Haus zu Langenlois und dem dazugehörigen Weingarten. 1367 Mai 25 Orig. Perg.
1 Siegel anh.
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.025 Friedrich der Reumer und seine Gattin Anna stiften für ihren “Urähn” Otto den Sumer einen Jahrtag in der Pfarrkirche zu Langenlois. Das Stiftungsgut besteht aus einem 1 1/2 Joch großen Weingarten “in der Luezzen”. 1367 Juni 29 Orig. Perg.
1 anh.Siegel
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.026 Heinrich der Wedel und seine Gattin Gertrud erneuern ihre Jahrtagstiftung vom 26. Februar 1357 (siehe Nr. 20). 1367 Dezember 24 Orig. Perg.
1 Siegel anh.
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.027 Dechant Friedlieb von Krems und Pfarrer Peter der Tolb von Langenlois beurkunden einen Gütertausch zwischen der Pfarrkirche Langenlois und Peter, dem jungen Eber. 1368 Juli 25 Orig. Perg.
3 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.028 Heinrich der Chaltenpekch aus Zwettl und sein Bruder verkaufen ihrem Oheim Simon dem Mulner zu Langenlois und dessen Gattin 1/2 Joch Weingarten am Haslech bei dem Steig. Der Weingarten ist dem Kloster Zwettl burgrechtsdienstpflichtig. 1370 Februar 2 Orig. Perg.
1 Siegel anh.
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.029 Tauschvertrag zwischen Gerhard dem Eber und Otto dem Pfarrer von Langenlois: Der Pfarrer verzichtet auf eine Jahresrente von 30 Pfennig, die von der Frühmeßstiftung Ottos des Paders herrührt und die Eber von der “mittern” Badstube zu entrichten hatte. Eber und seine Frau übertragen dem Pfarrer 30 Pfennig Burgrechtsdienst von einem Weingarten im Gaysruck, den Wulfing der Poelan innehat. 1372 Februar 16 Orig. Perg.
1 Siegel (stark beschädigt)
Bild  →
StaLois I.A.030 Stephan der Vawlwein und seine Gattin Jewta verkaufen dem Pfarrer Otto von Langenlois eine ewige Rente von jährlich 1/2 Pfund Geld, zahlbar am Sonntag vor dem Lichtmeßtag. Die Rente ruht als Hypothek auf einem Weingarten “in den Voglern”. Der Pfarrer bezahlte einen Kaufpreis von 4 Pfund Wiener Pfennig. Diesen Betrag hatte er aus der Verlassenschaft Gogleins des Wedel und seiner Hausfrau für einen ewigen Jahrtag erhalten. 1372 Dezember 13 Orig. Perg.
2 Siegel (davon 1 stark beschädigt)
Bild  →
StaLois I.A.031 Peter Olderl, Bürger zu Langenlois, und seine Gattin Wentel stiften einen Jahrtag in der St.Laurenzkirche zu Langenlois und widmen zu diesem Zweck 8 Pfennig Burgrecht und 24 Pfennig Dienst, zu bezahlen von ihren 2 Joch Weingarten “am Gaysruck”. 1375 Februar 5 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.032 Friedrich Haenikein, Bürger zu Langenlois, und seine Gattin Elsbeth bestätigen, daß Pfarrer Otto von Langenlois jene 2 Pfennig Grundrecht, die sie bisher von ihrem Haus alljährlich zu Michaeli an den Pfarrherrn zu bezahlen hatten, auf Bitten Heidenreichs von Maissau auf ihr Halblehen “an der hintern Zen” übertragen hat. 1375 Dezember 6 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.033 Weygel der Schuster zu Langenlois, seine Gattin Anna und seine Söhne Christein und Jorig geloben Urfehde hinsichtlich der Gefängnishaft, die Weygel wegen einer Inzicht, die er sodann vor Gericht entkräften konnte, verbüßen mußte. 1377 Juni 23 Orig. Perg.
1 Siegel anh.
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.034 Chunrad Hertel zu “Obern Leubs” stiftet einen Jahrtag und gibt dafür dem Pfarrer an der St.Laurenz-Pfarrkirche eine Rente von jährlich 40 Pfennig, dem Kaplan von St. Niklas in Langenlois eine von 10 Pfennig. Diese zusammen 50 Pfennig ruhen als Hypothek auf einem Weingarten im Ausmaß von 1 1/2 Viertel “im hinteren Chuestain”. 1378 Juni 24 Orig. Perg.
2 Siegel anh.
Bild  →
StaLois I.A.035 Ein Schiedsgericht entscheidet einen Streit zwischen Pfarrer Egidius von Langenlois und Simon Nöschel zugunsten des Pfarrers: Nöschel muß die strittigen sechs Jahrtage abhalten oder für sie bezahlen. 1380 Juli 2 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.036 Simon Nöschel bekennt, daß er die vier von seinen Vorfahren gestifteten Jahrtage abhalten muß. Das (in der Urkunde näher beschriebene) Stiftungsgut soll an Pfarrer Gilig von Langenlois und seine Rechtsnachfolger fallen. 1381 August 9 Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.037 Chunrad der Chlingel zu Langenlois, seine Frau und sein Sohn Thaman verpflichten sich, den Weingarten im Ausmaß von 1 1/2 Viertel “in den Voglern”, den ihnen Pfarrer Ging von Langenlois als Leibgedinge verliehen hat, in gutem Bau zu erhalten und als Zins alljährlich in der Lesezeit zwei Eimer Wein oder 60 Wiener Pfennig zu entrichten. 1383 November 11 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.038 Chunrad Chuenher, Bürger zu Langenlois, und seine Gattin Wentel verkaufen 3 1/2 Viertel Weingarten “im Heindorfer Haslach”, die der Bürgerzeche Langenlois burgrechtsdienstpflichtig sind, um 12 Pfund Wiener Pfennig an Gillig, Pfarrer zu Langenlois, und dessen Nichte Agnes. 1383 November 11 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.039 Leb der Paesler zu Langenlois und seine Gattin Elspet verkaufen eine ewige Rente von 1/2 Pfund Geld, die von Peter dem jungen Eber und seiner Gattin Lucia herstammt und als Hypothek auf einem Halblehen liegt, um 4 1/2 Pfund Wiener Pfennig an Jakob von Waldhofen, Pfarrer von Langenlois. 1384 Jänner 21 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.040 Chunrad, Ulreichs Sohn “am Art” zu Langenlois, und seine Gattin Katrei verkaufen einen Dienst von 60 Pfennig der von einem halben Joch Weingarten in der Engelhardsleiten alljährlich zu Weihnachten zu entrichten ist, um 2 Pfund Wiener Pfennig an Hermann Hert(…), Bürger zu Langenlois und Zechmeister der St.Laurentius-Licht-Zeche. 1386 Jänner 6 Orig. Perg.
1 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.041 Pfarrer Gillig von Gobelsburg stiftet für sich und den ver-storbenen Pfarrer Friedrich den Jochtlein einen Jahrtag mit Vigil und Amt in der Pfarrkirche zu Langenlois. Das Stiftungsgut besteht aus einer Rente von jährlich 3 Schilling Pfennig, die als Hypothek auf einem Weingarten “im Chotmansperg” liegt. Von diesem Weingarten müssen außerdem dem Bürgerzechmeister 10 Pfennig und Peter Springer 6 Pfennig Burgrecht bezahlt werden. 1386 Mai 9 Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.042 Syman der Schilicher von Langenlois und seine Gattin stiften für Symans Eltern einen Jahrtag in der St. Laurenz-Pfarrkirche. Pfarrer Thaman und seine Rechtsnachfolger sollen hierfür alljährlich 20 Pfennig erhalten. Diese Rente ruht auf einem Weingarten “an der Wit”, der dem Pfarrer von Schönberg burgrechtsdienstpflichtig ist. 1387 Jänner 8 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.043 Mert der Weintrager zu Langenlois und seine Gattin Katrei verkaufen eine Rente von jährlich 1/2 Pfund Wiener Pfennig, die als Hypothek auf 3 Viertel Weingarten “zwischen den Wegen” liegt, um 4 1/2 Pfund an den Pfarrer Taman von Langenlois. Die Rente bzw. das Kapital stammt aus der Jahrtagstiftung Peters des jungen Ebers und seiner Gattin Lucia. Der Weingarten ist Jans von Liechteneck burgrechtdienstpflichtig. 1387 März 12 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
Text →
StaLois I.A.044 Niklas der Pauer aus Langenlois und seine Ehefrau Katrey verkaufen eine Rente von jährlich 80 Wiener Pfennig, die als Hypothek auf 1 Joch Weingarten “am Gaisruck” liegt, um 6 Pfund Wiener Pfennig an Pfarrer Taman von Langenlois. Der vorerwähnte Weingarten ist Pfarrer Taman burgrechtdienstpflichtig. 1388 Februar 8 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.045 Chunrat der Plichk aus Mynnpach und seine Gattin bekennen ihre Verpflichtung, Niklas dem Gveller aus Langenlois und seiner Ehefrau Anna alljährlich folgende Abgaben zu reichen: 1.) 1 Pfund Pfennig Dienst von der Winkelmühle bei Mynnpach; 2.) 1/2 Pfund Burgrecht von ihrer nächst der Mühle gelegenen Peunt, 3.) 1 1/2 Pfund Burgrecht von einer “Chunigyn” genannten Peunt. 1389 April 14 Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.046 Hans Dystel zu “obern Lois” und seine Gattin Sophey stiften einen Jahrtag und widmen für diesen Zweck eine Jahresrente von 40 Pfennig die auf einem dem Herzog von Österreich dienstpflichtigen, 1 1/2 Viertel großen Weingarten in der Ried “im Steinhaus” ruhen soll. Von diesen 40 Pfennig sollen 30 Pfennig dem Pfarrer von Langenlois und 10 Pfennig dem Kaplan zu St.Niklas gehören. 1394 Juni 7 Orig. Perg.
1 Siegel (beschädigt)
Bild  →
StaLois I.A.047 Friedrich der Paeschner aus Langenlois und seine Ehefrau verkaufen eine Jahresrente von 1/2 Pfund Pfennig Wiener Münze, ruhend auf ihrem Hause “an der hintern Zeil”, das dem Pfarrer Peter zu Langenlois dienstpflichtig ist, um 5 Pfund Wiener Pfennig an die Brüder Otto und Andre Hirsch. Die Rente ist für die Stiftung eines ewigen Lichtes am St.Dorotheen-Altar in der Pfarrkirche zu Langenlois bestimmt. 1396 Juni 14 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.048 Hans der Mayser und Göschel Goczman, beide aus Langenlois “im oberen Aigen” verkaufen eine Jahresrente von 1/2 Pfund Pfennig Wiener Münze an Nyklas den Cystler zu “obern Leubs”. Von dieser Rente werden 60 Pfennig als Hypothek auf Göschel Goczmans Haus gelegt, die anderen 60 Pfennig sind von einem Weingarten Goczmans “am Chuestein” zu entrichten. Haus und Weingarten sind Leupolt, dem Kaplan der St.Niklas-Kapelle, dienstpflichtig. Die obgenannte Rente soll künftig dem Pfarrer Peter von Langenlois und seinen Nachfolgern für den Jahrtag bezahlt werden, der für Preunreich und seine Frau abgehalten wird. Jakob und Otto Schürffl hatte mit dieser Rente einen Weingarten im Ausmaß von 1/2 Joch “im Haslach” belastet, der nunmehr Nyklas dem Cystler gehört. Cystler befreit durch dieses Rechtsgeschäft den Weingarten hiervon. 1396 August 2 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.049 Niklas der Gveller und seine Gattin Anna stiften einen Jahrtag und zahlreiche Messen in der Pfarrkirche zu Langenlois. 1397 April 24 Orig. Perg.
3 Siegel vorhanden (z. T. beschädigt)
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.050 Otto Hyerzz, Meister der Langenloiser Bürgerzeche, stellt einen Revers bezüglich aller jener Verpflichtungen aus, welche der Zeche aus der Stiftung Niklas des Gvellers und seiner Ehefrau Anna erwachsen. 1397 April 26 Orig. Perg.
7 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.051 Magister Peter von Brandenburg, Pfarrer zu Langenlois, stellt einen Revers bezüglich aller jener Verpflichtungen aus, die ihm und seinen Amtsnachfolgern aus der Stiftung des Ehepaares Niklas und Anna Gveller erwachsen. 1397 April 29 Orig. Perg.
3 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.052 Mert der Fragner, Bürger zu Langenlois, übernimmt die Verpflichtung, jährlich am St. Martins-Tag dem Pfarrer von Langenlois 1 Pfund Pfennig an den Gottsleichnamsaltar zu reichen. Diese Rente lag bisher auf 2 Joch Weingarten im “Heindorfer Haslach”, die zuletzt Thaman dem Weber aus Zwettl gehörten. Sie sollen nunmehr auf Fragners Halblehen “am Parcz” übertragen werden. Fragner erhält als Gegenleistung den Betrag von 8 Pfund Pfennig. 1397 November 11 Orig. Perg.
2 Siegel fehlen
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StaLois I.A.053 Peter von Brandenburg, Pfarrer zu Langenlois, verleiht Andre und Mert den Hertln und ihren Ehefrauen einen Weingarten in der Ried “am Haesiber” zu Leibgedinge. 1398 Februar 2 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.054 Hans Flemynger aus “obern Leubs” verkauft eine Rente von 1 Pfund Pfennig Wiener Münze, die auf seinem Haus in Oberaigen liegen soll, um 10 Pfund Pfennig an die Brüder Otto, Andre und Stephan Hierss, Bürger zu Langenlois. Die Rente ist für den Jahrtag Thamans des Tiendorfers bestimmt. 1398 November 19 Orig. Perg.
2 Siegel (stark beschädigt)
Bild  →
StaLois I.A.055 Simon der Mulner, Bürger zu Langenlois, stiftet einen Jahrtag und überträgt die Vollziehung der Bürgerzeche und ihrem Meister. 1398 Dezember 20 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
5 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.056 Seifried der Fydrer, Ulrich der Neupekch und Niklas Arhol, alle drei aus Grefendorf, sowie Stephan Sneyder und ihre Ehefrauen verkaufen Niklas dem Gveller eine Wiese zu Grefendorf, die sie als freies Eigen von Peter dem Fydrer geerbt haben. 1399 September 17 Orig. Perg.
2 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.057 Agnes, Witwe nach Otto dem Enenchlein zu “Obern Lewbs”, stiftet einen Jahrtag, der am St. Thomastag abgehalten werden soll, und widmet der Pfarre Langenlois eine Rente mit einem Jahresertrag von 3 Schilling Pfennig, mit der ein 1 1/2 Viertel großer, “Waldner” genannter Weingarten belastet wird. 1399 September 29 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.058 Paul Haenikein aus Langenlois und seine Gattin Margret verkaufen eine Jahresrente von 3 Schilling um 4 Pfund Wiener Pfennig an Hans den Schürfflein aus Langenlois. Diese Gült von 3 Schilling stammt von den Jahrtagstiftungen Simons des Modrikchers, Ulrichs des Modrikchers und Friedreich sowie Jeuta Glatz’ und lag früher auf drei Weingartenparzellen. Nunmehr ist mit ihr ein Weingarten im Ausmaß von 1/2 Joch in der Ried “Schenkenpichl” belastet. 1402 August 31 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.059 Gilig der Chröpfel, Bürger zu Langenlois, und seine Gattin Elspet stiften einen Jahrtag und widmen zu diesem Zweck der Bürgerzeche 2 Weingärten in den Rieden “am Purweg” und “im Steinhaus”. 1403 Februar 5 Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.060 Hans der Ployschel, Bürger und Bürgerzechmeister zu Langenlois, bestätigt die Jahrtagstiftung Gilig des Chröpfels und seiner Gattin Elspet. 1403 Februar 6 Orig. Perg.
1 Siegel anh.
1 Siegel fehlt
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StaLois I.A.061 Hans Ploischel, Bürger zu Langenlois, und seine Gattin Anna stiften in der Pfarrkirche von Langenlois ein an allen. Dienstagen zu haltendes Amt und widmen zu diesem Zweck eine Jahresrente von 1 Pfund Pfennig, liegend auf einem Weingarten “in der oberen Viehtrift” und auf einem Acker “am Spiegel”. 1403 April 22 Orig. Perg.
3 Siegel fehlen
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StaLois I.A.062 Niklas Sawhewtel, Schuster zu Langenlois, und seine Gattin Katrei verkaufen eine Rente von 1/2 Pfund um den Betrag von 4 Pfund Wiener Pfennig an Pfarrer Hans von Langenlois mit der Auflage, hiervon alljährlich 20 Pfennig an die Bürgerzeche zu entrichten. Die Rente rührt von Konrad dem Wedel her und liegt auf Sawhewtels Haus. 1404 April 4 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
2 Siegel fehlen
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StaLois I.A.063 Erhard der Cherestorffer bestätigt, von Niklas dem Gueller und dessen Gattin Anna ein Darlehen von 32 Pfund Wiener Pfennig erhalten zu haben und verpfändet hierfür seine Überländgründe zu Gerersdorf, soweit dieselben nicht schon durch frühere Rechtsgeschäfte an Gueller gefallen sind. 1404 April 24 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.064 Hans Swarczmann aus Langenlois und seine Gattin Margret verkaufen eine Rente von 1 Pfund um den Betrag von 8 Pfund Wiener Pfennig an Pfarrer Hans von Langenlois. Die Rente stammt von Heinrich dem Nöschel und seiner Frau Elsbeth her und ist für die Frühmesse bestimmt. Sie lag auf einem Weingarten “im Cheuerperg” und wird nun auf 1 Joch Weingarten “im Gaisruck” übertragen. 1404 April 28 Orig. Perg.
3 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.065 Albrecht der Pader zu Langenlois und seine Gattin stiften in der Pfarrkirche von Langenlois einen Jahrtag für ihren “Schwager” Syman den Pader und seine Ehefrau und widmen zu diesem Zweck eine Rente von 22 Pfennig jährlich, die auf einer Weingartenparzelle von 1/2 Joch “im Heilinggraben” liegt. 1405 Jänner 5 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.066 Erhard der Gerestorfer, Sohn Ulrichs des Gerestorfers, verkauft Burgrechtsdienste mit einem Jahresertrag von 10 Pfund Pfennig, gelegen auf frei eigenen Überländen zu Gerersdorf, um 196 Pfund Wiener Pfennig an Niklas den Gueller, Bürger zu Langenlois. 1405 März 12 Orig. Perg.
3 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.067 Erhard der Gerestorfer verpfändet Dienste mit einem Jahresertrag von 78 1/2 Pfennig Wiener Münze gegen ein Darlehen von 5 Pfund Pfennig an Niklas den Gveller. Die Dienste sind von Überländgründen zu Gerersdorf zu leisten und können jeweils zu Martini von Erhard wiedereingelöst werden. 1405 April 23 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.068 Gorig der Prant von Marichartzräwt verkauft 1 1/2 Joch Weingarten im Haslach, der Gern genannt, um 25 Pfund Pfennig und 10 Groschen an Chunrat den Maler, Bürger zu Stein, und seine Gattin Clara. 1406 Mai 12 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
2 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.069 Die Brüder Hans und Ulreich die Neidekker, gesessen zu Meyrazz, bestätigen, daß Niklas der Gveller ihre Forderung von 2 Pfund 7 Schilling 3 Pfennig, die ihnen durch ihre verstorbene Schwester Dorothee aus dem Erbe Erhard des Gererstorfers zugefallen ist, voll und ganz befriedigt hat. 1406 November 11 Orig. Perg.
4 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.070 Ott an der hintern Zeyl, Bürger zu Langenlois, und seine Ehefrau Margret stiften für sich und mehrere Anverwandte einen Jahrtag, der am Sonntag nach Allerheiligen in der Pfarrkirche von Langenlois abgehalten werden soll, und widmen zu diesem Zweck ein Joch Weingarten “am Schenkenpichl”. 1407 April 20 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.071 Bischof Georg von Passau bestätigt die Messestiftung Niklas des Gvellers und seiner Gattin Anna am neuerrichteten St.Johannes- und Katharinenaltar in der Pfarrkirche zu Langenlois. 1408 Jänner 3 St. Pölten Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.072 Ulrich von Passau, Pfarrer zu Langenlois, bestätigt, daß Niklas der Gveller und seine Gattin Anna eine Messe zu der von ihnen erbauten St.Johannes- und St.Katharinen-Kapelle im Komplex der Pfarrkirche von Langenlois gestiftet haben. 1408 Februar 2 Orig. Perg.
4 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.073 Johannes, Kardinal-Legat in Deutschland, verleiht der Pfarrkirche Langenlois einen hunderttägigen Ablass. 1408 Februar 29 Wien Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.074 Niklas der Gveller und seine Gattin Anna stiften in der Kapelle, die sie zu Ehren des hl.Johannes des Täufers und der hl.Katharina in der Pfarrkirche von Langenlois errichteten, 5 hl. Messen wöchentlich und ein ewiges Licht. Sie widmen zu diesem Zweck zahlreiche Liegenschaften und Gülten. Die Zelebrierung dieser Messen soll einem eigenen Kaplan übertragen werden. Das Präsentationsrecht für diese Pfründe soll zunächst den beiden Stiftern zustehen nach ihrem Tod soll es vom Rat in Langenlois-Unteraigen und dem Richter von Langenlois-Oberaigen gemeinsam ausgeübt werden. Die Vogtei über die Pfründe und die zur Stiftung gewidmeten Güter übernimmt Otto von Meissau, oberster Marschall und oberster Schenk in Österreich. 1408 März 12 Orig. Perg.
die ursprünglich 13 Siegel nur teilweise erhalten
Bild  →
StaLois I.A.075 Bischof Georg von Passau bestätigt eine Jahrtagstiftung, die Niklas der Gveller und seine Gattin mit Zustimmung Peters von Brandenburg, des früheren Pfarrers, in der St. Laurentius-Kirche von Langenlois gemacht haben. 1409 Jänner 3 St.Pölten Orig. Perg.
1 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.076 Hans Stockstaller aus Langenlois und seine Gattin Kathrey verkaufen eine Rente von 5 Schilling jährlich um den Betrag von 5 Pfund Pfennig an Ulrich den Kegel, Meister der St.Laurentius-Zeche zu Langenlois. Hierdurch wird diese Gült, die für das Laurentius-Licht gewidmet ist und die bisher auf der Hofstatt Friedrich Herlins in der “hinteren Zeile” lag, auf den Stockstaller Hof “im Priel” übertragen. 1409 Jänner 21 Orig. Perg.
2 Siegel
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StaLois I.A.077 Ulrich von Passau, Pfarrer zu Langenlois, beurkundet, daß Kathrey, Witwe nach Hans Slunt, für sich selbst und für ihre Familie einen Jahrtag und vier Andachten stiftete. Das Stiftungsgut besteht in einer Rente von 52 1/2 Pfennig. 1410 Mai 16 Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.078 Pertel im Priel und seine Gattin Elspet stiften einen Jahrtag, der am Sonntag nach Allerheiligen in der Langenloiser Pfarrkirche abgehalten werden soll. Sie widmen zu diesem Zweck eine Rente mit einem Jahresertrag von 34 Pfennig, mit der eine Weingartenparzelle im Ausmaß von 1/2 Joch in der Ried “im Steinhaus” belastet wird. 1410 Mai 17 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
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StaLois I.A.079 Thomas Wildswert aus Langenlois und seine Gattin Perchta bekennen, daß eine Rente – 60 Pfennig jährlich an den Pfarrer von Langenlois, 20 Pfennig jährlich an die Bürgerzeche, die von Chunrat dem Wedel herrührt und mit der bisher ein Halblehen am Korngries belastet war, nunmehr von ihrem Halblehen zu entrichten ist. 1411 März 10 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
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StaLois I.A.080 Ulrich von Passau, Magister an der Schule zu Wien und Pfarrer zu Langenlois, vereinbart mit Hans, dem Sohn Peters des Ebers, daß drei von seinen Vorfahren gestiftete Jahrtage nunmehr zu einem Jahrtag vereinigt werden. 1411 Oktober 14 Orig. Perg.
1 Siegel stark beschädigt
3 Siegel fehlen
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StaLois I.A.081 Ein Schiedsgericht, bestehend aus Hans Stadler, Kaplan der Frauenkapelle auf dem Plinperch zu Stein, den Steiner Bürgern Hans Kyenast und Peter von Lewben sowie dem Kremser Bürger Erhard Ursperch, entscheidet einen Streit, der um drei Weingärten in Rehberg, Rohrendorf und am Süßenbach, ein Haus zu Passau u. a. m. zwischen Pfarrer Ulrich von Langenlois und Anna Seloch geb. Erdprunser. Die strittigen Besitzungen und Rechte werden geteilt. 1411 Oktober 15 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
2 Siegel fehlen
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StaLois I.A.082 Herzog Albrecht von Österreich bestätigt über Vermittlung seines Oberstmarschalls und Schenks Otto von Maissau der Gemeinde Langenlois das Recht, acht Tage vor bis acht Tage nach St.Leonhard einen Jahrmarkt abzuhalten. 1411 Oktober 26 Wien Orig. Perg.
1 Siegel
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StaLois I.A.083 Hans Flozz, Knecht des Schaden, vorher im Dienst beim Kremser Bürger Hans Leutwein, verkauft ein Viertel Weingarten in der Ried “am Wogrein” um 5 Pfund Wiener Pfennig an Wernhart den Chun zu obern Leubs. 1412 Juli 22 Orig. Perg.
2 Siegel fehlen
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StaLois I.A.084 Niklas Ennychkel und seine Gattin Anna kauften zwei Weingärten, in den Rieden “an dem Tächlär” und “hinter dem Anger” gelegen, von Niklas Mulvelder und seiner Gattin Barbara. Die Parzellen sind mit folgenden Gülten belastet:l. Alljährlich sind zu Martini 2 1/2 Pfund und zu Georgi 2 Pfund an den Lichtmeister der Pfarrkirche von Langenlois zu bezahlen, der mit diesem Geld die Auslagen für das ewige Licht bestreiten soll. 2. Eine Jahresrente von 2 Pfund ist für den von Gerhard an dem Anger gestifteten Jahrtag bestimmt. 1412 November 10 Bild  →
StaLois I.A.085 Niklas Strudel aus Langenlois und seine Gattin Kathrey verkaufen eine Rente von jährlich 60 Pfennig, die auf ihrer Haussetz “an der hintern Zeile” hypothetiziert wird, um 6 Pfund Wiener Pfennig an Thaman Swaerzlein, Bürger zu Langenlois. Die Gült ist für den Jahrtag bestimmt, den Gotfried der Arthaber stiftete. 1413 Jänner 18 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.086 Cholman Smydel aus Langenlois und seine Gattin Margret verkaufen eine Rente von 1 Pfund Wiener Pfennig die jährlich von ihrem Weingarten in der Riede “im Gerstveld” am Lichtmeßtag bezahlt werden soll, um 9 Pfund Wiener Pfennig an Ulrich den Chegel, Meister der Laurenzizeche zu Langenlois. Die Rente ist für ein ewiges Licht vor dem St. Dorotheen-Altar bestimmt, das Ulrich der Pauer stiftete. 1413 März 17 Bild  →
StaLois I.A.087 Priorin Anna von Cheyaw und der Konvent des Klosters Minnpach bestätigen, daß sie Rueprecht Witig, Bürger zu Langenlois-Oberaigen, und seiner Ehefrau den Dienst von jährlich 1/2 Pfund Wiener Pfennig, den er ihnen bisher von drei Vierteln Weingarten in der Ried “an der Winterleiten” zu reichen hatte, verkauften (wodurch diese Weingartenparzelle von dieser Abgabe nunmehr befreit ist). 1413 Mai 18 Orig. Perg.
2 Siegel
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StaLois I.A.088 Hans Ployschel, Meister der Bürgerzeche von Langenlois, bestätigte die Jahrtagstiftung des Langenloiser Bürgers Andre Hirsch. Der vom Stifter gewidmete Weingarten, in der Ried “in dem Handler” gelegen und dem Kloster Engelszell burgrechtsdienstpflichtig, ist nach seinem Tode an die Zeche gefallen; der Jahrtag wird am Sonntag nach dem St. Kolomanns Tag in der Pfarrkirche begangen. 1414 Jänner 16 Bild  →
StaLois I.A.089 Thaman Stayner, Bürger zu Langenlois, und seine Gattin Elspet verkaufen 2 Joch Weingarten “am Veyallperg” um 90 Pfund Wiener Pfennig und 2 Gulden an Magister Ulrich von Passau, Pfarrer zu Langenlois. Der Ertrag des Weingartens ist für die Messestiftung des Otto Hirsch bestimmt. 1414 Jänner 29 Orig. Perg.
3 Siegel
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StaLois I.A.090 Niklas Mulvelder und seine Gattin Barbara verkaufen 1 Joch Weingarten “am Steinhaus” um 66 Pfund Pfennig und einen Gulden an den Priester Ulrich den Tirs und den Langenloiser Bürger Erhard den Tirs. 1415 April 24 Orig. Perg.
2 Siegel
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StaLois I.A.091 Ulrich Strasswalcher von Passau, Pfarrer zu Langenlois, vergibt 3 1/2 Joch Weingärten in der Leiheform des Leibgedinges (auf Lebenszeit) an 5 verschiedene Bestandnehmer zu Drittel-baurecht: 2/3 der Ernte gehören den Bestandnehmern, 1/3 dem Pfarrer. 1415 April 24 Orig. Perg.
3 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
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StaLois I.A.092 Bischof Georg von Passau verleiht allen Gläubigen, welche vor dem Bild, das Andreas Drosendorfer im Friedhof der Pfarrkirche von Langenlois aufstellte, ihre Andacht verrichten, einen vierzigtägigen Ablaß. 1415 Dezember 8 Wien Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.093 Jacob Ludweig, Kaplan des St. Dorotheen-Altars in der Pfarrkirche von Langenlois, verkauft die zu seinem Benefizium gestifteten Äcker um 10 Pfund Wiener Pfennig an den Langenloiser Bürger Ulrich den Hunder. 1416 Februar 28 Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.094 Ulrich der Strasswalcher, Pfarrer zu Langenlois und Magister “auf der Schul zu Wien”, vergibt zwei Weingärten als Leibgedinge an Ulrich den Schaffer und seinen Sohn Paul bzw. an Michel den Mulner und seinen Sohn Hans. 1416 April 24 Orig. Perg.
3 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.095 Ulrich Strasswalcher, Pfarrer zu Langenlois und Magister “auf der Schul zu Wien”, führt mit der Bürgerzeche einen Gültentausch durch: Der Pfarrer veräußert eine Rente von 60 Pfennig, die Heinrich der Poltinger aus Preßburg für einen Jahrtag stiftete und auf das Haus beim Spital legte, an die Zeche. Die Bürgerzeche übergibt dafür dem Pfarrer drei Renten von je 20 Pfennig, gelegen auf Ulrich des Lankchen Haus, Niclein des Pekchen Lehen und – als Burgrechtdienst – auf einem Weingarten “am Haslach” der dem Pfarrer von Rastenfeld gehört. 1417 September 8 Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.096 Ull Hertl, Mitbürger zu Langenlois, bekennt, daß sein 1/2 Joch großer Weingarten “am Steinhaus” mit einer Gült von 34 Pfennig im Jahr belastet ist. Diese Rente ist für einen Jahrtag gewidmet, den Pertlein im Prüel und seine Ehefrau Elsbet gestiftet haben. 1417 Dezember 13 Orig. Perg.
2 Siegel
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StaLois I.A.097 Gorig Grissel aus Langenlois, der vom Langenloiser Richter Rueger Artstetter “von unczucht wegen” gefangen gesetzt, dann aber auf Bitten der Bürger freigelassen wurde, gelobt Urfehde und verspricht, in Hinkunft in der Kirche und auf den Gassen keine Waffen zu tragen. 1418 Jänner 21 Orig. Perg.
2 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.098 Symon Swab aus Langenlois und seine Gattin Elspet bestätigen, daß sie von Ulrich von Passau, Pfarrherr zu Langenlois, 3 Viertel Weingarten “im Chuegraben” gegen 3 Pfennig Burgrecht und 1/2 Pfund Überzins pro Jahr als Leibgedinge erhalten haben. 1418 März 12 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.099 Gylig Haynusch aus Nydern Nelib, Kaplan am St.Jakobs-Altar in der Pfarrkirche von Langenlois, stiftet einen Jahrtag am St.Jakobs-Altar und widmet zu diesem Zweck eine Rente mit einem Jahresertrag von 1 Pfund Pfennig, die auf seinem nächst dem Pfarrhof gelegenen Haus liegen soll, das er von Steiner Bürger Peter Habmann kaufte. 1418 Juni 3 Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.100 Rupert von Weltz, Kanoniker in Passau und Pfarrer zu Krems, bestätigt die Stiftung eines Spitals zu Langenlois, die durch Niklas Gveller erfolgte. 1419 Juni 29 Krems Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.101 Ulrich der Straßwalcher, Pfarrer zu Langenlois und Chorherr zu St.Stephan in Wien, bestätigt und genehmigt die Spitalstiftung Niklas des Gvellers. Im Spital, das sich im unteren Eigen befinden wird, ist nach dem Willen des Stifters eine Kapelle mit 2 Altären vorgesehen. Für den Entgang an Einkünften, der der Pfarrpfründe aus der Neugründung dieser Kapelle erwachsen wird, entschädigte Gveller den Pfarrer und seine Rechtsnachfolger auf folgende Weise:
1. Er übergab der Pfarrpfründe eine Wiese in der Ried “Taylannten” im Wert von 50 Pfund Pfennig;
2. er übergab 1 1/2 Joch Weingarten in der Ried “Cheverperig” im Wert von 52 Pfund Pfennig;
3. er widmete 78 Pfund Pfennig für die Aufstockung des Pfarrhofes.
1420 Jänner 5 Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.102 Bischof Georg von Passau bestätigt die Spitalstiftung Niklas Gvellers und ernennt Conrad Meyssner zum Rektor der Spitalskapelle. 1421 April 2 Mautern Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.103 Christan Hirsch bestätigt die Jahrtagstiftung seiner Eltern Stephan und Margret. Das Stiftungsgut besteht in einer Rente mit einem Jahresertrag von 7 Schilling. 3 Schilling liegen auf 3 Viertel Weingarten in der Ried “Spiegel”, 1/2 Pfund lag bisher auf 3 Viertel Weingarten und einem Baumgarten in der Ried “Plenn” wird aber nunmehr auf Wunsch Christans auf 3 Viertel Weingarten am Chotmansperg gelegt. 1421 April 23 Orig. Perg.
2 Siegel (stark beschädigt)
Bild  →
StaLois I.A.104 Hans Chuen, Bürger zu Langenlois, bestätigt die oben Nr. 103 näher beschriebene Jahrtagstiftung und die Übertragung der “ewigen” Rente auf ein anderes Grundstück. 1421 April 23 Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.105 Ulrich Stainhauer, Bürger zu Langenlois, und seine Gattin Elspet verkaufen eine Rente von jährlich 70 Wiener Pfennig um den Betrag von 4 1/2 Pfund Wiener Pfennig an Jorig den Frolich. Durch diesen Vertrag wird Frolichs Haus von dieser Rente entlastet; sie ist fortan vom Besitzer des Stainhauer’schen Hauses zu entrichten. Empfänger der Rente ist der Pfarrer von Langenlois, dem sie am St.Gi1gen-Tag zu bezahlen ist. 1421 April 24 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.106 Hans Schreml, “Gesell” an der Kirche zum “Sweykers” verzichtet auf alle Ansprüche auf einen Hof zu Langenlois, den ihm vormals Stephan Pyelacher, Forstmeister zu Gföhl, überließ. Über dieses Rechtsgeschäft wurde eine Urkunde ausgestellt und Schreml ausgehändigt, dem sie aber verloren ging. Schreml erklärt diese Urkunde für den Fall ihres Auftauchens für null und nichtig. 1423 .Februar 12 Orig. Perg.
2 Siegel
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StaLois I.A.107 Abt Niklas von Melk genehmigt, daß Anna, Witwe nach Niklas Gveller, ein Joch Weingarten “am alten Gebling”, das dem Kloster Melk burgrechtdienstpflichtig ist, der Pfarrkirche Langenlois widmet, um einen Jahrtag für ihren verstorbenen Gatten zu stiften. 1423 November 29 Melk Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.108 Ulrich Purchkel und seine Gattin Agnes sowie Kathrey, die Gattin Christan des Poschen, alle drei aus Gobelsburg, ver-kaufen 1 Viertel Weingarten in der Langenloiser Ried “Wogrein” um 10 Pfund Pfennig an Kathrey, Witwe nach Hans Leutwein zu Krems. Dieser Weingarten ist Albrecht dem Gveller, Richter im “oberen Eigen”, burgrechtsdienstpflichtig und außerdem mit einer Rente von 22 Pfennig jährlich belastet, welche dem Pfarrer von Langenlois für einen Jahrtag zu bezahlen ist. 1424 Oktober 13 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.109 Gemäß des, Testament Hans Leutweins aus Krems stiften Kaspar Oeder aus Haindorf, nunmehr in Krems ansässig, als nächster Erbe und Leutweins Witwe Kathrey eine Jahresente von 13 Schilling für das Langenloiser Spital. 11 Schilling sollen auf einem Haus nahe des Marktplatzes liegen, 2 Schilling auf 5 Joch Weingarten in der Ried “Schöntal”. Durch die Stiftung wird dem Spitalmeister die Pflicht auferlegt, alljährlich dem Pfarrer von Langenlois 6 Pfennig für einen Jahrtag zu bezahlen 1425 September 14 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
2 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.110 Magister Ulrich, Pfarrer zu Langenlois, bestätigt, von Hans Eber, Bürger zu Langenlois, eine Jahresrente von 1 Pfund Pfennig erhalten zu haben. Die Rente, die zu einem Jahrtag für Hans Ploischlein gewidmet ist, wurde von demselben zu seinen Lebzeiten angekauft und liegt auf dem Haus der Panczierin nächst der Badstube. 1427 Jänner 27 Orig. Perg.
1 Siegel beschädigt
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.111 Christian Fuessel, Zechmeister der Bürgerbruderschaft zu St.Lorenz in Langenlois, und Hans Engelstorfer, Zechmeister der Sagrer in Langenlois überlassen 1 Joch Weingarten in der Ried “am Schenkenpichl” gegen einen Jahreszins von 1 Pfund Pfennig Niklas dem Plochlein und seiner Gattin Dorothea zur Bebauung. Der Zinsertrag ist für ein ewiges Licht gewidmet, das schon vor langer Zeit gestiftet wurde. Wegen der Hussiten und anderer Ketzerunruhen kam jedoch die Stiftung ab und der gewidmete Weingarten lag öde. 1430 März 24 Orig. Perg.
2 Siegel
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StaLois I.A.112 Johannes Rasenlechner, Bürger und Mitglied des Rates von Langenlois, und Christan Fuessel, Bürger zu Langenlois, verleihen als Verweser des Spitals 5 Viertel Weingarten, “im Tal” gelegen, als Leibgedinge je zur Hälfte an (1.) Andre Perenndorfer, seine Gattin Katrei und deren Sohn Stefflein, sowie (2.Hälfte) an Steffan Wiser, dessen Gattin Margareta und eine ihrer Töchter. Der Zins beträgt 6 Schilling und ist jährlich am St.Gilgen-Tag fällig. 1430 September 7 Orig. Perg.
2 Siegel
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StaLois I.A.113 Jorig Fleischakcher, Bürger zu Zwettl, verkauft 3 Viertel Weingarten in der Ried “im Haslach”, die dem Kloster Engelszell burgrechtdienstpflichtig sind, um 24 Pfund Wiener Pfennig an Barbara, Witwe des Chizmagen von Lengenfeld. 1438 März 3 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.114 Schultheiss, Bürgermeister und Rat der Stadt Villingen stellen Herzog Fridrich dem Älteren von Österreich einen Revers aus: Sie verpflichten sich, die Herrschaft Triberg, die um 1300 Gulden Rhein. aus der Pfandschaft des Inncher Geryen gelöst und vom Herzog ihnen verpfändet wurde, getreulich zu verwalten, von ihr jährlich 65 Gulden Zins einzunehmen und sie gegebenenfalls rücklosen zu lassen. 1438 Mai 1 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.115 Die Vögte, Meier, Bürger und “Leute” der Oberherrschaft Triberg verpflichten sich, der Stadt Villingen, der Herzog Friedrich von Österreich ihre Herrschaft um 1300 Gulden Rhein. verpfändete, alljährlich zu Martini 65 Gulden. zu zinsen. 1438 Mai 1 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.116 Gregor Thalhaymer, Pfarrer zu Langenlois und Dechant des Bezirkes Mautern, seine Mutter Margaretha, Niklas Tretzel, Bürger und Mitglied des Rates von Langenlois, und dessen Gattin Kathrey stiften einen Jahrtag in der Pfarrkirche von Langenlois und widmen zu diesem Zweck eine Rente von jährlich 2 Pfund Pfennig, die auf einer Mühle “im niedern Aigen” liegt, und eine Rente von 5 Schilling 8 1/2 Pfennig, die sie von Matheus dem Czistler ablösten. 1440 September 28 Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.117 Thaman Hawsgnas bestätigt, daß die Verpflichtung, für Frau Wedlin einen Jahrtag abhalten zu lassen, mit den Äckern, auf denen die finanzielle Belastung ruht, stets auf den Ältesten der Familie Hawsgnas übergeht. Er übergibt daher die Grundstücke seinem Vetter Peter Hausgnas, der dafür auch die Stiftung zu vollziehen hat. 1440 November 2 Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.118 Hans Kern, Bürger zu Stein, stiftet für das Seelenheil seiner beiden Ehefrauen, seiner Eltern und anderer Verwandter einen Jahrtag und widmet zu diesem Zweck eine Jahresrente von 1/2 Pfund, die auf 1/2 Joch Weingarten “im hintern Haslach” liegen soll. 1442 Jänner 17 Stein Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
2 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.119 Friedrich auf der Burg zu Wochaw und seine Gattin Kathrey bekennen, daß sie von Stephan Helfer, Bürger “in der Wochaw” 12 Weingärten für 10 Jahre gepachtet haben. Der Zins beträgt 36 1/2 Pfund Pfennig und ist zu Martini fällig. 1442 Jänner 15 Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.120 Stephan Hueber, Bürger zu Krems, und seine Gattin Magdalena verkaufen ihr Haus an der “oberen Lanstraße”, das dem Neu-burger Hof dienstpflichtig ist, an Michael Khleepam, Seiler und Bürger zu Krems. 1442 Juli 25 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.121 Kunigunde, Witwe nach Matheus dem Hausgnas,verkauft mit Zustimmung des Burgherrn Veit Wolf, Bürgerzechmeister zu Langenlois, ihr Haus “an der hintern Zeil” an ihren Schwager Peter den Hausgnas. 1443 August 24 Langenlois Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.122 Walthasar Oeder aus Sachsendorf verkauft einen Weingarten in der Ried “am Keferperg” mit Zustimmung des Burgherrn Andre des Scheller aus Langenlois an Wolfgang den Velschel, Bürger zu Langenlois. 1445 Februar 5 Langenlois Orig. Perg.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.123 Michel Kern, Bürger zu Langenlois, verkauft 1/2 Joch Weingarten, der im Heindorfer Gemärk liegt und der Feste Schönberg burgrechtdienstpflichtig ist, an den Langenloiser Bürger Wolfgang den Velschel. 1446 November 11 Langenlois Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.124 Bernhard Senginger verkauft 3 Viertel Weingarten und einen hieran angrenzenden Garten an Stephan den Wildram, Richter zu Schönberg, und dessen Gattin Anna. Die Parzellen sind dem Pfarrer von Schönberg burgrechtdienstpflichtig. 1447 April 24 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.125 Thoman Polan, Pfarrer zu Zöbing, verkauft 1 Joch Weingarten, das am Heiligenstein gelegen und Wolfgang von Walsee dienstpflichtig ist, an Gregor Thalhaimer, Pfarrer zu Zwettl. 1452 Februar 19 Zöbing Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.126 Larentz Schertetzl, Richter zu Langenlois, entscheidet einen Streit zwischen Andre Pawr, Pfarrer zu Langenlois, und Hans dem Krentzelknecht: Der letztgenannte ist schuldig, die Gült von 60 Pfennig jährlich, die auf seinem Lehen liegt, weiterhin in voller Höhe zu bezahlen. Die Anordnung König Albrechts, derzufolge wegen der Verwüstung des Landes alle Grunddienste und Überzinse auf die Hälfte zu reduzieren seien, findet auf diese Rente keine Anwendung. 1453 Mai 13 Langenlois Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.127 Ulrich von Scheffenberg verkauft 9 Viertel Weingarten, die der Fste Gars, und 4 Viertel Weingarten, die dem Pfarrer von Zöbing burgrechtsdienstpflichtig sind, beide gelegen in der Ried “im Gerharztal” zu Schönberg, an Andre den Mulbekch und seine Gattin Kathrin. 1453 Juli 26 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
2 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.128 Katharina, Witwe nach Andre dem Mulbekchen, verkauft 2 Weingartenparzellen im Ausmaß von 1 und 1/2 Joch, beide in der Ried “im Gerharztal” zu Schönberg gelegen, eine der Feste Gars, die andere dem Pfarrer von Zöbing dienstpflichtig, an Stephan den Wildram aus Schönberg und dessen Gattin Anna. 1453 November 30 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
1 Siegel zerstört
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StaLois I.A.129 Wolfgang Hausgnas, Sohn Matheus des Hausgnasen aus Langenlois, bestätigt, daß er von seinem Oheim Peter Hausgnas 6 Viertel Weingarten und einen Geldbetrag erhalten hat, womit der Streit um das Erbe nach seinem Großvater beendet ist. 1455 Jänner 4 Langenlois Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.130 Andre Fruewirt aus Zöbing und Peter Pehem aus Langenlois verkaufen 5 1/2 Viertel Weingarten in der Ried “Winterleiten” zu Langenlois, die sie von Peter dem Schuster und dessen Gattin Kathrey geerbt haben und die teils Paul Fleischhackers Hof in Langenlois, teils der Niklaskapelle im “oberen Aigen”, teils des. Langenloiser Bürger Hans Fuchs dienstpflichtig sind. 1455 April 24 Langenlois Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
2 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.131 Bernhard Gveller, Bürger zu Langenlois, verkauft sein ganzes Lehen – das Haus liegt nahe der St. Laurentius-Kirche das dem Schlüsselamt Krems untertänig und mit dessen Besitz der Empfang von jährlich 5 1/2 Schilling Burgrechtsdienst verbunden ist, an den Langenloiser Bürger Wolfgang Velschel. 1457 Februar 5 Krems Orig. Perg.
1 Siegel beschädigt
2 Siegel fehlen
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StaLois I.A.132 Kaiser Friedrich III. bestätigt den Bürgern von Langenlois ihre Freiheiten, insbesonders das Privileg, demzufolge im Markt nur Eigenbauwein verkauft werden und kein auswärtiger Wein eingeführt werden darf. 1459 August 31 Krems Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.132a Servicium Michaelis in das Zechn des Veit Chern zu Hewndorff anno LXImo, daz bringt in der summa III Schilling XII Schilling (Urbar des Lehens des Veit Chern in Heindorf). 1461 o. D. Orig. Pap.-Libell
12 fol. (fol. lr, 6v-11 r unbeschrieben).
Bild  →
StaLois I.A.133 Testament der Magdalena, Witwe nach Thaman Schratt, Bürger zu Langenlois. Vidimus, ausgestellt v. Peter Hawsgnas, Richter zu Langenlois 1462 Oktober 26 Langenlois Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.134 Tauschvertrag zwischen Bernhard Mulvelder aus Dross und seiner Gattin Margaretha einerseits und Anna, Witwe nach dem Langenloiser Bürger Mert Arthaber, andererseits: Das Ehepaar Mulvelder übergibt 3 Joch Acker in der Ried “im Tächler”, die dem Hochstift Passau dienstpflichtig sind, und erhält von der Arthaber in 1 1/2 Joch Acker im Heindorfer Feld, die dem Pfarrer von Gobelsburg dienstpflichtig sind, und 1 Joch Acker im “Haberfeld” hinter Heindorf, von dem derzeit Ulreich Kotzel an Stelle von Rueland von Neideck 18 Pfennig gedient werden. 1464 Dezember 20 Langenlois Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
2 Siegel fehlen
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StaLois I.A.135 Larenz Steinpekch verkauft 7 Viertel Weingarten in der Ried “Tuchel”, die dem Kloster St. Peter in Salzburg und den Le henhöfen der Langenloiser Bürger Wolfgang Preyssl und Erhard Payr dienstpflichtig sind, an Stephan den Arbaispacher, einen “Diener” des Kaisers, und Wolfgang Kandelberger, Bürger in Oberaigen zu Langenlois. 1465 Februar 16 Orig. Perg.
4 Siegel
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StaLois I.A.136 Frater Innocentius Styngelhaimer, ord.Fr.praed. in Wien, nimmt Johannes Schernhaimer in Langenlois in die Konfraternität seines Ordens auf. 1469 Juli 6 Krems Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.137 Frater Innocentius Styngelhaimer, ord.Fr.praed.in Wien, nimmt das Ehepaar Ludwig und Margaretha Plöchl in die Konfraternität seines Ordens auf. 1469 Juli 6 Krems Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.138 Erhard Muether zu Gillaus, Tibold Weinstein zu Senftenberg und Wernhard Weber zu Loiwein verkaufen die Winkelmühle unterhalb des Klosters Minpach, die auf Grund einer Stiftung Niklas des Gvellers der Langenloiser Bürgerzeche dienstpflichtig ist, an das Ehepaar Simon und Kathrey Rumph. 1469 November 7 Imbach Orig. Perg.
3 Siegel (von 2 Siegeln nur mehr Reste vorhanden)
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StaLois I.A.139 Erhard Lederer, Bürger zu Langenlois, und seine Gattin Agnes verkaufen 5 Viertel Weingarten in der Ried “Trelestal”, die der Langenloiser Bürgerzeche dienstpflichtig sind, an den Langenloiser Bürger Wolfgang Fellschl. 1470 Dezember 13 Orig. Perg.
1 Siegel vorh.
1 Siegel fehlt
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StaLois I.A.140 Das Ehepaal Peter und Barbara Winkler stiftet für sein und seiner verwandten Seelenheil und insbesonders auch für Andre Paur, ehemals Pfarrer zu Langenlois, einen Jahrtag in der St.Laurentius-Pfarrkirche. Als Stiftungsgut bestimmen sie ihre Fleischbank zu Langenlois, die neben Wolfgang Velschels Fleischbank liegt und sowohl dem Pfarrer zu Schönberg als auch Michael Geringer dienstpflichtig ist. 1474 November 23 Orig. Perg.
3 Siegel (zum Teil stark beschädigt)
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StaLois I.A.141 Alexander de Pozonio nimmt die Langenloiser Bürger Johann und Katharina Hausgenos als besondere Wohltäter in die Konfraternität des Franziskanerordens auf. 1484 August 25 Langenlois Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.142 Hans Pawr, Bürger zu Langenlois, stiftet für sein und seiner Familie Seelenheil ein Amt, das allwöchentlich am Freitag gehalten und gesungen werden soll. Als Stif-tungsgut übergibt er der Frauenzeche 1 Joch Weingarten in der Ried “Kchran”, das dem Pfarrer von Sitzendorf dienstpflichtig ist, und ein Viertel Weingarten “am See-berg, das Hörnl genannt” und Wolfgang Rayner dienstpflichtig. Der Zechmeister hat dem Pfarrer jährlich 3 Pfund Pfennig zu reichen. 1485 Juli 28 Langenlois Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.143 Richter Hans Hausgnoss, der Rat und die Genannten zu Lewbs überlassen die Küche (=Gastwirtschaft für Speisen) auf dem Korngrieß beim Steg gegen einen Jahreszins von 1 Pfund Pfennig dem Ehepaar Andre und Barbara Gaysnakch auf Lebenszeit. Falls sie Kinder hinterlassen, sollen dieselben eine Anwartschaft auf die Pacht der Küche besitzen. 1489 Jänner 4 Orig. Perg.
Siegel stark beschädigt
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StaLois I.A.144 Bürgermeister Wolfgang Kandelberger, Richter und Rat der Stadt Krems beurkunden die Stiftung einer allwöchentlichen am Freitag in der Kremser Spitalkirche zu lesende hl .Messe durch Barbara, Witwe nach dem Kremser Bürger Stefan Raitaler. Das Stiftungskapital von 100 Pfund Pfennig wurde dem Spitalmeister und Ratsmitglied Hans Hewtl übergeben. 1491 Mai 9 Krems Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.145 Rueger Artstetter und sein Sohn Albrecht verkaufen eine Wiesenparzelle die zu Grafendorf am Kamp liegt, nunmehr als Garten genutzt wird und dem Kloster Imbach dienstpflichtig ist, an die Eheleute Thoman und Dorothea Ludweig. 1493 Jänner 7 Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.146 Bischof Christoph von Passau bestätigt die Messestiftung des Kremser Bürgers Wolfgang Kandelberger in der Langenloiser Pfarrkirche. 1497 April 6 Passau Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.147 Die Bischöfe Nicolaus von Yppo und Christoph von Passau verleihen dem St.Veit-Altar in der Pfarrkirche von Langenlois einen Ablaß. 1498 September 23 Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.148 Die Bischöfe Nicolaus von Yppo und Christoph von Passau weihen in der Pfarrkirche von Langenlois einen Altar zu Ehren der Heiligen Sebastian Christoph und Ulrich und verleihen einen Ablass zur Christusstatue auf dem Friedhof. 1498 September 23 Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.149 Mauritius Stainberger, Pfarrer zu Langenlois, überlässt die Klostermühle, die sich in schlechtem Zustand befindet und den Eheleuten Hans und Barbara Weysshawpp auf Lebenszeit verpachtet ist, gegen eine Rente von jährlich 4 Pfund Pfennig dem Richter und dem Rat von Langenlois. Der Pfarrer verpflichtet sich außer dem, alljährlich am Fronleichnamstag eine Prozession von St.Laurenz zur St.Niklas-Kirche in Oberaigen zu führen, dort eine hl.Messe zu lesen und während der Fronleichnamswoche in der Pfarrkirche die Tagzeit singen zu lassen. 1499 Februar 4 Orig. Perg.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.150 Zacharias Stainberger verkauft 1 1/2 Viertel Weingarten in der Ried “Renner”, die dem Landesfürsten burgrechdienstpflichtig sind, an Achatz Vindinger und dessen Schwestern Margaretha Oberreuterin und Katharina die Schrattin. 1499 Juni 11 Wien Orig. Perg.
2 Siegel
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StaLois I.A.151 Hanns Reychsiedler, gesessen “auf dem Ried”, verkauft das Gut “auf dem Ried”, welches im Kirchberger Kreuztracht im Gericht Ytter gelegen und “den gnädigen Herren von Salzburg” dienstpflichtig ist, um 119 Gulden und 1 Gulden “Leitkauf” seinem Schwager Hans Pendl. 1502 März 25 Orig. Perg.
Siegel fehlen
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StaLois I.A.152 Laurenz Sesselperger zu Sesselperg übergibt sein Anwesen auf der Hube zu Sesselperg, welches dem Deutschordenshaus zu Gannckoffn grunduntertänig ist, seinem Bruder Contz Sesselperger auf Lebenszeit. Falls Contz vor Laurenz stirbt, fällt der Besitz wieder an Laurenz zurück. 1502 Juni 26 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.153 Heiratsbrief. Bräutigam: Wolfgang Kanzler der Jüngere aus Langenlois. Braut: Katharina, Thaman Maurers Tochter. 1503 Februar 12 Langenlois Orig. Perg.
4 Siegel
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StaLois I.A.154 Testament des Hans Hausgenoss, Bürgers zu Langenlois. Beurkundung durch Thaman Tanner, Richter zu Langenlois. 1506 November 17 Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.155 Hans Tischberger, Bürger zu Krems, Mathes Gratler, Elisabeth Strebl, Margaretha Holer und Hans Suess, Bürger zu Wien, überlassen das Patronat über die Stiftung ihrer Vorfahren Wolfgang und Hedwig Kandelberger der Langenloiser Frauenzeche mit dem Vorbehalt, dass, sofern einer aus ihrer Verwandtschaft Priester werden sollte, derselbe den Nutzgenuß der Stiftung erhalte. 1507 Jänner 1 Orig. Perg.
Siegel fehlen
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StaLois I.A.156 Christoph Grabner auf Rosenberg verkauft 6 Viertel Weingarten “am Steinhaus, der Neumüllner genannt”, die dem Benefiziaten der Langenloiser Spitalskapelle und Erhard Krambwer in Oberaigen dienstpflichtig sind, an die St. Leopolds-Bruderschaft. 1507 Jänner 9 Orig. Perg.
3 Siegel
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StaLois I.A.157 Brigida, Äbtissin des St. Klara-Klosters zu Böhmisch-Krumau, und der Konvent verkaufen 5 Viertel Weingarten im Strasser Gebiet, “der Freyhof” genannt, die dem Kaplan des St. Annen-Stiftes zu Gobelsburg burgrechtdienstpflichtig sind, an Thoman Puffer, Pfarrer zu Falkenberg. 1507 Juni 18 Krumau Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.158 Richter und Rat von Langenlois errichten gemäß dem letzten Willen des Hans Hausgenoss in seinem und seiner Gattin Katharina Namen mit Zustimmung des Langenloiser Pfarrers Mauritius Stainberger am Sebastiani-Altar der LaurentiusKirche eine Stiftung von 4 gesprochenen Messen wöchentlich und einem Jahrtag. 1507 Juli 18 Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.159 Richter und Rat des Marktes Langenlois verleihen die Klostermühle gegen einen Jahreszins von. 4 Pfund 4 Schilling und einen Kaufpreis von 24 Pfund als Leibgedinge an das Ehepaar Hans und Ursula Eschelbergkch. 1510 November 11 Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.160 Bischof Bernhard des Libanon, Kooperator des Bischofs von Passau, weiht in der Pfarrkirche St.Laurenz zu Langenlois einen Altar zu Ehren der Heiligen Anna, Hedwig und Erasmus und verleiht einen Ablass. 1512 Oktober 18. Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.161 Oswald Stadler, Bürger zu Langenlois, verkauft sein Haus zu Langenlois “am Eck”, das dem Pfarrhof burgrechtsdienstpflichtig ist, an den Langenloiser Bürger Wolfgang Kramer und seine Gattin Ursula. 1513 August 29 Langenlois Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.162 Mauritius Stainberger, Pfarrer zu Lews, bestätigt, daß Wolfgang Kramer und seine Gattin Ursula den Überzins, der auf ihrem Haus am Markt lag und 1 Pfund Pfennig im Jahr betrug, abgelöst haben. 1514 Jänner 6 Langenlois Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
2 Siegel fehlen
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StaLois I.A.163 Lienhart Khienberger aus Stain im Lande ob der Enns verkauft eine Öde in Langenlois, an die Judengasse anstoßend gelegen und sowohl Leopold von Neideck als auch dem Pfarrer von Langenlois dienstpflichtig, an die Gemeinde Langenlois. 1516 März 12 Langenlois Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.164 Jörg Puchner, Bäckermeister und Bürger zu Kitzbühel, Meister der Bruderschaft der Bäcker und Müller zu Kitzbühel, bestätigt, daß Martin Wonher aus Schwaz der Bruderschaft eine Rente von 1 Pfund Berner Pfennig verschrieben hat, wofür die Bruderschaft für ihn alljährlich am St.Colmanstag eine hl.Messe lesen lassen soll. 1517 Juni 15 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.165 Die “Bruderschaft aller gläubigen Seelen” in Langenlois macht im Einvernehmen mit Pfarrer Mauritius Stainberger folgende Stiftung: Allwöchentlich am Samstag soll der Pfarrer nach der Frühmesse zuerst die große, dann alle Glocken läuten lassen; zwei Stunden später soll beim Karner Vigil, Umgang und Kollekte abgehalten, daran anschließend am Frauenaltar ein Amt gesungen werden. Für diese Stiftung ist eine Jahresrente von 4 Pfund vorgesehen. Außerdem soll der Pfarrer bei den Versammlungen der Bruderschaft Vigil und Seelamt halten. 1518 Dezember 26 Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.166 Mauritius Stainberger, Pfarrer zu Langenlois, bestätigt die in Reg.165 näher beschriebene Stiftung der “Bruderschaft aller gläubigen Seelen”. 1518 Dezember 26 Orig. Perg.
2 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.167 Richter und Rat der Stadt Eferding urkunden über eine Aussage des Hans Eimer aus Huntzbach, die vor mehreren Zeugen bestätigt wurde, die.Nachkomenschaft des Ehepaares Kunz und Margaretha Schuester aus Aschach betreffend. Dieser Aussage zufolge stünde den 5 Kindern der Elisabeth Ebnerin (der Gattin Hans Ebners) das Erbe nach der ausgestorbenen Langenloiser Bürgerfamilie Pruederl zu. 1527 März 15 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.168 Ferdinand I. bestätigt die Freiheiten des Marktes Langen lois, insbesonders den Jahrmarkt am Tag der hl.Dorothea und das Wappen, wie es 1519 von Maximilian I. bewilligt wurde. 1528 Juli 15 Wien Bild  →
StaLois I.A.169 König Ferdinand I. und Landuntermarschall Ambros Wisent beurkunden, daß auf Grund der königlichen Anordnung, den 4. Teil der geistlichen Güter zu veräußern und den Erlös dem Landesherrn zum Zwecke der Bekämpfung der Türken zur Verfügung zu stellen, die Pfarrkirche Langenlois und die hiesigen Zechen folgende Liegenschaften um 300 Gulden Rhein. an Richter und Rat von Langenlois verkauften:
1. Pfarrkirche Langenlois: a) 1 Joch Weingarten “im obern Steinhaus, der Troppl” genannt; b) 1 Viertel Weingarten “am Haslach”; c) 3 Joch Garten “bei der Feldmühl”.
2. Frauenzeche: a) 1 Joch Weingarten “am Schenkenpichl”; b) 5 Viertel Weingarten “im Steinhaus” neben der Straße; c) 3 Vier-tel Weingarten “im Steinmeiss1”; d) 2 Joch Wiesen zu Grafendorf, der “Mairhof” gerannt.
3. Sebastianizeche: a) Badstube nächst der Brücke; b) 1 1/2 Viertel Weingarten “am hintern Anger”.
4. Gottsleichnamszeche: a) 3 Viertel Weingarten “im untern Has lach, das “Hierssl” genannt; b) 3 Viertel Weingarten “im Handler”; c) 3 1/2 Joch Wiese beim Hof zu Kammern.
5. Schmiedknecht- und Schusterzeche: 1/2 Joch Neusatz “im Wezlesperg”.
6. Zeche aller gläubigen Seelen: 1 Viertel Neusatz “an den Lussen”.
7. St.Niklas-Kapelle: 1/2 Joch Neusatz “im Newerperg”.
8. Leopoldi-Bruderschaft: 1 1/2 Viertel Weingarten “im Steinhaus”.
1530 Juli 8 Orig. Perg.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.170 Barbara, Witwe nach dem Langenloiser Bürger Hans Schnell und Gattin des Georg Schechner aus Retz, verkauft einen Garten und eine Wiese zu Grafendorf an die Gemeinde Hadersdorf am Kamp. 1539 Mai 8 Orig. Pap.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.171 Die vier Langenloiser Bürger Jörg Kuntner, Sixt Rädlmair, Oswald Entznberger und Paul Thanner entscheiden als Schiedsmänner in einem Erbstreit zwischen Barbara, Witwe nach dem Langenloiser Bürger Jörg Pinter und Gattin des Moritz Klampfer, einerseits und Michael, Barbaras minderjährigem Sohn, der durch seinen Vetter Georg Matz vertreten wird, andererseits: Das Testament Jörg Pinters, durch das fast der gesamte Besitz Barbara vermacht wird, während der Sohn des Erblassers Michael fast leer ausgeht bleibt aufrecht. 1539 August 19 (oder 12) Orig. Pap.
4 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.172 Richter und Rat des Marktes Langenlois versprechen dem in Zell im Pinzgau gebürtigen Priester Ambrosius-Remer, der schon lange Zeit bei ihnen tätig ist, das nächste freiwerdende Benefizium, über welches sie die Dispositionsgewalt haben. Sie verpflichten sich, ihm den Lebensunterhalt auch dann sicher zu stellen, wenn er infolge Krankheit oder Gebrechlichkeit seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. 1539 September 5 Langenlois Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.173 Georg Edlinger, Mitbürger zu Langenlois, und seine Gattin Katharina schließen einen Vertrag mit der Marktgemeinde Langenlois: Das Ehepaar gestattet, daß das Wasser des Brunnens, der auf Kosten der Gemeinde in oder bei ihrem Hause geschaffen wurde, durch eine Rohrleitung fortgeführt und für Ge-meindezwecke verwendet wird. Die Gemeinde gewährt ihnen dafür einen Steuernachlaß von 8 Pfund Pfennig im Jahr. 1546 März 31 Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.174 Begleitschreiben zu einer Verzichtquittung, die Erbschaft nach Ciriacus und Barbara Khurtzmann betreffend, ausgestellt von Leonhard Khurtzmann zu Kreuspach, Leopold Khurtzmann, Bürger zu Senftenberg, Thaman Rebstockh aus Senftenberg, Leopold Ciriacus, Bürger zu Krems, Jakob Reck zu Mitterndorf bei Traismauer und Christoph Händl aus Senftenberg für Wolfgang Behaim als Vertreter des Grafen Georg von Schaunberg. 1547 Mai 12 Senftenberg Orig. Pap.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.175 König Ferdinand I. gestattet der Marktgemeinde Langenlois, ein baufälliges Vierziger-Lehen-Haus am “Traidmarkt” niederzureißen, um den Marktplatz zu vergrößern. Der Besitzerin des Hauses muß jedoch eine “Öde” in Langenlois als Ersatzbaugrund übergeben und die zu diesem Vierziger-Lehen gehörigen Hausgründe müssen zur neuen Bauparzelle gewidmet werden. 1549 Jänner 15 Wien Orig. Pap.
Siegel beschädigt
Bild  →
Text →
StaLois I.A.176 Das Wiener Stadtgericht unter Richter Jakob Himblreich urteilt im Strafprozeß gegen den Langenloiser Bürger Georg Gapler. Derselbe war angeklagt, Richter, Rat und der gesamten Marktgemeinde zu Langenlois öffentlich die Fehde angesagt und den Marktrichter Peter Stätzinger sowie den Bürger Wolfgang Peck, genannt Zirfues, an ihrer Ehre gekränkt zu haben. Gemäß der Begnadigung durch König Ferdinand I. ist Gapler aus dem Gefängnis zu entlassen, sofern er Urfehde schwört, Bürgen für sein künftiges Wohlverhalten stellt, Abbitte für die Ehrenbeleidigungen leistet und der Gemeinde die Gerichtskosten in der Höhe von 32 Pfund Pfennig ersetzt. 1549 Mai 23 Wien Bild  →
StaLois I.A.177 Richter und Rat des Marktes Langenlois entscheiden einen Erbschaftsstreit zwischen Wolfgang Esinger aus Stein und Cyriak Kranebitter aus Langenlois. 1549 Dezember 11 Orig. Perg.
Siegel beschädigt
Bild  →
StaLois I.A.178 König Ferdinand I. überläßt die Verlassenschft des ohne Erben verstorbenen Langenloiser Bürgers Balthasar Höss im Wert von 250 Gulden Rhein. der Marktgemeinde Langenlois, jedoch mit der Auflage, diesen Betrag ausschließlich für das Spital und für die Besserung von Wegen und Brücken zu verwenden. 1553 Juli 19 Wien Orig. Pap.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.179 Geburtsbrief für Wolfgang Sittenhofer, Bürger zu Krems, ausgestellt von der Stadtgemeinde Krems-Stein. 1556 November … Krems Orig.(Fragment) Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.180 Niklas Wöllnig, Bürger zu Stein, Wolfgang Matz, Bürger und Genannter zu Langenlois, Walthasar Gannsler, Bürger zu Langenlois, und Philipp Landfürst, Bürger zu Hadersdorf entscheiden gemeinsam mit Georg Seisensteiner, Ratsbürger zu Langenlois, und Hans Zwerchfeldt, Genannter zu Langenlois, als Schiedsrichter einen Erbschaftsstreit zwischen den Nachkommen Hans Vischers des Älteren aus Langenlois. 1559 September 18 Langenlois Orig. Papier-Libell
4 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.181 Die Langenloiser Bürger Hans Winkelbauer, Franz Rabensteiner, Leopold Jobst und Leopold Kelheimer entscheiden als Schiedsmänner einen Erbschaftsstreit zwischen der Witwe Ursula Schuester und ihrem Stiefsohn Hans um den Nachlaß ihres Gatten bzw. Vaters Hans Schuester. 1562 September 16 Langenlois Orig. Pap.
4 Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.182 Gregor Mezpauer, Müller und Bürger zu Langenlois, und seine Gattin Sophia verkaufen eine Mühle zu Langenlois auf “gemainem Grundt” an die Marktgemeinde. 1564 Dezember 4 Langenlois Orig. Pap.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.182a Kaiser Maximilian II. belehnt Maximilian Freiherrn von Polheim im eigenen Namen und als Lehensträger seines Bruders Casimir sowie seiner Vettern Ciriac, Sigmund Ludwig und Seyfridt mit dem Hof zu Puchheim auf dem Berg (in Oberösterreich), dem Zehent auf dem Ländlein im Eglsee und den übrigen Pertinenzien dieses Hofes. 1565 Februar 13 Wien Orig. Perg.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.183 Kaiser Maximiliann II. bestätigt dem Markt Langenlois seine Privilegien und Freiheiten, insbesonders die 1519 vom Kaiser Maximilian I. verliehenen Rechte zum Abhalten eines Marktes zu St. Dorothea und zur Führung eines Wappens. 1565 Februar 15 Wien Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.184 Geburtsbrief für Egidius Stiegler, ausgestellt von Bürgermeister und Rat der Stadt Neuenmarkt “in der oberen churfürstlichen Pfalz zu Bayern”. 1567 März 14 Neuenmarkt Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.185 Richter und Rat der Stadt Eferding stellen den Geschwistern und Erben des kürzlich verstorbenen Kaspar Eder, Schneidermeister und Bürger zu Langenlois, einen Sippschaftsbrief aus, damit sie ihre Verwandtschaft und Erbberechtigung nachweisen können. 1567 April 18 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.186 Georg Eder, Schneidermeister und Bürger zu Eferding, Thomas Eder aus Oedt in der Pfarre Waizenkirchen, Moritz Eder aus Ober-Rueling in der Pfarre Eferding, Susanna Holzmülnerin geb. Ederin, Blasius Eder aus Hintzenbach in der Pfarre Eferding, Magdalena Lefflerin, geb. Ederin und Barbara Ederin bevollmächtigen ihren Bruder Hans Eder, Bürger und Schustermeister zu Langenlois, und ihren Sohn bzw. Neffen Hans Eder, Bürger und Schneidermeister in Langenlois, sie bei der Verlassenschaftsabhandlung nach dem kinderlos ver-storbenen Kaspar Eder zu vertreten. 1567 April 18 Orig. Pap.
1 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.187 Die in Reg.Nr.186 genannten in der Stadt Eferding und ihrer Umgebung ansässigen Erben nach Kaspar Eder, Bürger und Schneidermeister in Langenlois, verkaufen ihre Erbschaft an den Schustermeister Hans Eder und den Schneidermeister Hans Eder, beide Bürger zu Langenlois. Sie stellen unter einem eine Verzichtserklärung auf alle weiteren Erbansprüche aus. 1567 April 18 Wien Orig. Pap.
3 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.188 Thomas Eder zu Edt in der Pfarre Waizenkirchen und Hans Wächlinger zu Wartobl in der Pfarre Peuerbach bevollmächtigen Christoph Strasser, Wirt auf der Hoftaferne zu Waizenkirchen, die Interessen Thomas Eders und der minderjährigen Kinder des + Lienhard Eder, über die Thomas Eder und Hans Wächlinger die Vormundschaft innehaben, in der Verlassenschaftsangelegenheit nach Kaspar Eder, Bürger zu Langenlois, zu vertreten. 1567 April 21 Orig. Pap.
1 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.189 Abt Laurenz und der Konvent des Klosters Zwettl verleihen ein Haus, welches der Langenloiser Bürger Leopold Tätsch ohne grundobrigkeitliche Bewilligung auf dem “Hoffgarten in der Gstetten”, einer dem Kloster Zwettl gehörigen Grundparzelle, erbaute, zu Burgrecht und bestimmen 4 Pfennig als Dienst, der jährlich zu Michaeli in den Zwettlerhof zu Langenlois zu reichen ist. 1570 Juli 13 Kloster Zwettl Orig. Pap.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.190 Der Langenloiser Bürger Hans Lagkhner und seine Gattin Martha verkaufen ihr Haus “im Priel”, das dem St.Elisabeth-Stift beim Spital in Langenlois dienstpflichtig ist, um 135 Pfund Pfennig an die Marktgemeinde Langenlois. 1573 November 27 Langenlois Orig. Pap.
2 Siegel
Bild  →
StaLois I.A.191 Kaiser Rudolf II. bestätigt die Privilegien der Marktgemeinde Langenlois. 1578 August 28 Prag Orig. Perg.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.192 Hans Knozer, Steuereinnehmer der 18 mitleidenden Städte und Märkte, und seine Gattin Maria verkaufen 14 Weingartenparzellen im Langenloiser und Lengenfelder Gebiet an die Marktgemeinde Langenlois. 1587 September 30 Wien Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.193 Testament des Andreas Stromair, Pfarrer zu Khüntzen im Landgericht Vilshofen 1590 Oktober 28 Küntzen Orig. Perg.
1 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.194 Gesellenbrief für Girzyk Ramels, ausgestellt von der Fleischhauerzunft Klattau. 1591 April 2 Klattau Orig. Perg.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.195 Hans Plaickhner zu Wibm am Jochperg und Christian Haller zu Oberaurach verkaufen namens ihres Mündels Barbara, geb. Kircher, Gattin des Primb Weissacher zu Weissach, 10 Rinderrecht Gras auf der Alm “Stäff” urd 2 Drittel der dazugehörigen “Hög, Hütten und Kästen”, der Herrschaft Kitzbühel untertänig, um 70 Gulden Rhein. zuzüglich 2 Gulden 10 Kronen “Leikauf” an Leonhard Strasser zu Windhag und seine Gattin Anna. 1596 September 28 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.196 Ludovicus Schrenckh, Kanonikus des Erzbischofs und Kurfürsten Ernst von Köln stellt dem Schüler Georg Praunstainer aus Scheyern in der Diözese Freising das Zeugnis aus, daß er die Voraussetzungen für den Empfang der Priesterweihe erfülle. 1603 November 5 Freising Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.197 Gesellenbrief für den Fleischhacker Leonhard Hellrügl, ausgestellt von Bürgermeister und Rat der Stadt Altdorf bei Nürnberg. 1609 Juni 1 Altdorf Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.198 König Matthias bestätigt die Privilegien der Marktgemeinde Langenlois. 1610 Dezember 14 Wien Orig. Perg.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.199 Kaiser Ferdinand II. bestätigt die Privilegien der Marktgemeinde Langenlois 1621 Mai 17 Wien Orig. Perg.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.200 Hans Erasmus von Neydeck zu Wildeck auf Erneck und Amandus Herr von Gera zu Michelstetten auf Clement und Pästurf belehnen als bestellte Vormünder über die Erben nach Franz Adam von Neideck den Stift-Seitenstettner Untertanen Michael Mümblawer zu Pfäffenberg, Zechmeister des Gotteshauses St. Johann, mit Zehenten auf dem Hayder Gut zu Kaltenmarkt und zu Nötzling. 1627 März 15 Orig. Perg.
Siegel fehlen
Bild  →
StaLois I.A.201 Vergleich zwischen Adam Zintinger aus Hof und Hans Auer zu Rotschwendt als Vormünder über die minderjährigen Adam, Magdalena, Anna, Barbara, Margaretha und Katharina Reitenberger einerseits und Elspet Locherin andererseits, die Verlassenschaft nach dem Erzknappen Jakob Retenberger betreffend: Den 6 Kindern wird ein Viertel des Gutes Ködering samt Zugehörung an Mühlen und Erznutzung zugesprochen. Die Mutter und Witwe Elspet, wiederverehelichte Locherin, löst den Erbteil der Kinder ab und erhält eine Verzichtsquittung. Der Vertrag erhält die obrigkeitliche Bestätigung durch Johann Rotmayr, fürstlich Salzburger Pfleger und Propsteiverwalter der Herrschaft Ytter-Engdsberg. 1628 August 27 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.202 Gesellenbrief für den Fleischhacker Kaspar Britzelmayer aus Dirlauingen, ausgestellt von Bernhard Heichlinger, Bürger und Metzger zu Burgau. 1629 März 15 Orig. Perg.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.203 Kaiser Ferdinand II. bestätigt die Zunftordnung der Langenloiser Fleischhauerzeche. 1629 Oktober 6 Wien Orig. Perg. – Libell
(14 Bl.)
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.204 Richter und Rat des Marktes Langenlois bestätigen der Tischler- und Schlosserzunft ihre Handwerksordnung. 1630 Jänner 11 Langenlois Orig. Pap.-Libell
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.205 Gesellenbrief für Georg Heining aus Hadersdorf, der bei Fleischhackermeister Erhard Walthamb zu Eckhendorff in der Lehre stand, ausgestellt von der Eggenburger Zunft. 1630 Juni 6 Eggenburg Orig. Perg.
1 Siegel
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StaLois I.A.206 Geburtsbrief für Andre Gruebinger aus Walkersdorf, ausgestellt von Wolf Siegmund von Prösing, Freiherrn zum Stain und Walkersdorf. 1635 Juli 1 Walkersdorf Orig. Perg.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.207 Kaiser Ferdinand III. bestätigt die Zunftordnung der bürger-lichen Hufschmiede in Wien. 1637 November 9 Wien Fragment eines Papier-Libells
Siegel
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StaLois I.A.208 Kaiser Ferdinand III. bestätigt die Privilegien der Marktgemeinde Langenlois. 1638 Mai 1 Wien Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.209 Geburtsbrief für Emanuel Tobinger, ausgestellt von Richter und Rat der Märkte Weyr und Gaflenz. 1639 Jänner 13 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.210 Brigitta Hochreiter, verehelichte Hollernauer, Katharina und Barbare Hochreiter sowie Matheus Hochreiter vergleichen sich wegen des Erbes nach ihrem Vater Martin Hochreiter, das vornehmlich aus 10 Rinderrecht Gras auf der Alm “Stuff” und 2 Teilen der dazugehörigen “Hög, Hiten und Cästen” besteht und im Gericht Kitzbühel liegt. 1640 November 27 Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.211 Geburtsbrief für Stephan und Johannes Wagner, ausgestellt von Richter und Rat des Marktes Langenlois. 1647 Juni 18 Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.212 Richter und Rat des Marktes Langenlois bestätigen die Hand-werksordnung der bürgerlichen Zimmerleute. 1650 Juni 14 Langenlois Orig. Perg.-Libell
(6 Blätter)
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.213 Zunftordnung der bürgerlichen Zimmerleute, bestätigt durch Kaiser Ferdinand III. am 27.September 1643 zu Kaiser Ebersdorf. Beglaubigte Abschrift, von der Wiener Zunfthauptlade der Viertellade in Langenlois am 2.Mai 1652 übergeben. 1652 Mai 2 Wien Perg.-Libell
(6 Blätter)
Siegel
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StaLois I.A.214 Geburtsbrief für den Fleischhackergesellen Hans Thomas Reischl, ausgestellt von Pfalzgraf Mathias Caspar von Tätzen zu Pörmänt auf Troyhofen. 1654 Jänner 7 Grafenegg Orig. Perg.
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.215 Richter und Rat von Langenlois bestätigen über Bitten der Bürgerschaft die Statuten der Hauerzeche zum heiligen Sebastian, die bereits seit langer Zeit besteht, aber während der Religionswirren stark vernachlässigt wurde. 1654 Mai 25 Langenlois Orig. Perg.-Libell
(10 Blätter)
Siegel
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StaLois I.A.216 Peter Wanter zu Buchau, Wolf Stainperger zu Harpeunt als Bevollmächtiger seines Gevatters Hans Hinterholzer zu Wandt am Aessperg und Michael Koidl zu Linsegg als Bevollmächtigter seines Vetter Martin Koidl zu Reepichl verkaufen Almrechte auf der “Schattig Neualm” unweit Kitzbühel um 222 Gulden Rhein. an Georg Rechenperger zu Reepichl. 1659 Jänner 26 Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.217 Die Verordneten der n.ö.Stände verkaufen den Tätz im Ortsbereich von Langenlois – mit Ausnahme des Freihofes Walchhof – an Richter und Rat des Marktes Langenlois. 1659 Mai 12 Wien Orig. Perg.
Siegel fehlen
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StaLois I.A.218 Geburtsbrief für Georg Reisenauer, ausgestellt von Maria Elisabeth von Kielmansegg, geb. Freiin Unverzagt. 1660 Jänner 3 Jaidhof zu Gföhl Orig. Perg.
Siegelrest
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StaLois I.A.219 Christian Marcher zu March in der Elmau und Hans Hofer in der Weissach, vertreten durch seinen Sohn Georg Hofer, verkaufen Almrechte auf der “Schattig Neualm” zu Schwarzach im Landgericht Kitzbühel an Stephan Hechenperger zu Unterprun. 1661 Mai Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.220 Die Kinder und Enkel der Eva Aignerin, zuletzt verheiratet mit Hans Egger zu Kirchdorf, verkaufen die Liegenschaften, welche sie von der Vorerwähnten erbten, um 470 Gulden zuzüglich 2 Taler Leikauf an Christian Oberhauser. Sämtliche Grund-stücke gehörten früher dem Stift Altomünster, wurden aber losgekauft und sind nunmehr freies Eigen. Sie liegen im Kitzbühler Landgerichtsbezirk. 1661 Mai 30 Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.221 Geburtsbrief für Georg und Simon Ehn, ausgestellt von Richter und Rat des Marktes Friedersbach. 1663 Jänner 18 Friedersbach Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.222 Kaiser Leopold I. bestätigt und erneuert die Handwerksordnung der Wiener Hauptlade der Zimmerleute-Zunft. Abschrift, beglaubigt durch die Wiener Zunftorgane, 1665 August 11 Wien Perg. -Libell
(6 Bl. + 2 Papier-Vorsatz-Blätter)
Siegel
Bild  →
StaLois I.A.223 Kaiser Leopold I. befiehlt, die Zunft der Zimmerleute in Wien bei Einhaltung und Durchführung der in ihrer Handwerksordnung enthaltenen Anordnungen und Bestimmungen zu schützen und zu unterstützen. 1666 März 5 Wien Perg.
kaiserl. Siegel
Bild  →
StaLois I.A.224 Kaiser Leopold I. verbietet abermals den “Fürkauf” und das geheime Schlachten und Verschleißen von Vieh und Fleisch. 1669 Dezember 20 Wien Orig.(Patent), Papier,
Siegel
Druck
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StaLois I.A.225 Richter und Rat des Marktes Langenlois bekennen, von Prior Cölestin Essing und dem Konvent des Dominikaner-Ordens ein Darlehen von 1000 Gulden Rhein. erhalten zu haben, und verpflichten sich, hierfür alljährlich am St.Matthäus-Tag 5 Prozent als Zinsen zu entrichten. 1670 Februar 24 Langenlois Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.226 Richter und Rat des Marktes Langenlois bekennen, von Prior Cölestin Essing und dem Konvent des Dominikaner-Ordens ein Darlehen von 1000 fl Rhein. erhalten zu haben, und verpflichten sich, hierfür alljährlich am St.Matthäus-Tag 5 Prozent als Zinsen zu entrichten. 1670 Februar 24 Langenlois Orig. Perg.
Siegel fehlt
Bild  →
StaLois I.A.227 Kaiser Leopold I. verleiht der Marktgemeinde Langenlois angesichts der schweren Schäden, die sie durch Krieg, Hagel und Hochwasser erlitten hat, für den Zeitraum von 7 Jahren eine Straßenmaut. Ihre Höhe beträgt 1 Pfennig für jedes Pferd oder jeden Ochsen. Befreit sind Reitpferde, Hofzüge und Robotfuhren für die umliegenden Herrschaften. Das Erträgnis soll für die Instandhaltung und Verbesserung der Straßen, Wege und Brücken im Ortsbereich dienen, besonders für die Kommunikationen über den Loisberg, “im Stainhaus” und über den Käferberg. 1672 Juni 15 Wien Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.228 Christoph Ruedl zu Saal, Pfleger der salzburgischen Herrschaft Ytter, weist die minderjährigen Geschwister Martin, Simon, Brigitta, Magdalena und Margaretha Naser – vertreten durch ihre Vormünder Michael Leitner zu Vorderaichen und Caspar Wibmer zu Spertendorf – in das Erbe nach ihrem Vater Thoman Naser zu Nasen ein, das aus dem Urbargut Nasen und einer dazugehörigen Mühle im Nasental besteht. 1672 November 8 Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.229 Geburtsbrief für Emanuel und David Tobinger, ausgestellt vom “angesetzten Richter” und vom Rat der Gemeinde Langenlois. 1673 Februar 7 Langenlois Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.230 Der Kammerpräsident und die Kammerräte des Erzbischofs Maximilian Gandolf von Salzburg antworten die Verlassenschaft der Magdalena Naser ihren Geschwistern Martin, Simon, Brigitta und Margaretha ein. Das Erbgut besteht im wesentlichen aus 10 Rinderrechten Gras auf der Alm “Hintenpach und Schental” in der Herrschaft Ytter, einem Beutellehen des Hochstiftes Salzburg. 1680 Jänner 25 Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.231 Hans Prändtl aus Lauterbach verkauft Nutzungsrechte (“10 Ringergräser”) auf der Alm “Hintenbach und Schentall”, die er vom Hochstift Passau als Beutellehen besitzt, an Martin Naser zu Nas. 1691 März 31 Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.232 Gesellenbrief für Melchior Mack, ausgestellt von der Fleischhauerzeche in Neupölla. 1691 Juni 17 Neupölla Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.233 Erbschaftsvergleich zwischen den Geschwistern Georg Hechenpeger und Maria, verehelichte Oberaignerin, über das väterliche Erbe: Maria verzichtet zugunsten Georgs auf Nutzungsrechte auf den Almen “Suglach” und “Schätting Neualm”, sofern sie alles das erhält, was ihr in der zweiten Urkunde über diesen Erschaftsvergleich zugesprochen wird. 1694 Mai 8 Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.234 Carl Reichsfreiherr von Hackelberg verkauft die zu seiner Herrschaft Schiltern gehörige Hofmühle, die Neumühle genannt, samt den dazugehörigen Hausgründen um 270 Gulden Rhein. zuzüglich 6 Taler Leikauf an Michael Winkler und seine Gattin Maria Salome. 1695 Juli 1 Schiltern Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.235 Natalis de Wart, Benefiziat zu Spital auf der Weitau im Bereich der Herrschaft und des Landgerichtes Kitzbühel und Georg Hechenberger zu Gundhäbing schließen einen Tauschvertrag, demzufolge Hechenberger Nutzungsrechte auf der Neualm erhält. 1698 April 14 St.Johann Orig. Perg.
Siegel fehlt
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StaLois I.A.236 Kaiser Karl VI. bestätigt und erneuert die Handwerksordnung der Wiener Zimmermanns-Zunft. Beglaubigte Abschrift, ausgestellt am 14.0ktober 1714 1713 März 21 Wien Perg.-Libell
(12 Blätter +
2 Papiervorsatzblätter)
kaiserl.Siegel
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StaLois I.A.237 Kaiser Karl VI. bestätigt und erneuert das Schutzpatent für die Wiener Zimmermanns-Zunft. Beglaubigte Abschrift, ausgestellt am 15. 0ktober 1714, 1714 September 1 Perg.-Libell (4 Blätter
2 Papiervorsatzblätter)
Siegel
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StaLois I.A.238 Kaiser Karl VI. bestätigt die Privilegien und Freiheiten des Marktes Langenlois. 1715 Mai 31 Wien Orig. Perg.-Libell Siegel in Blechkassette Bild  →
StaLois I.A.239 Geburtsbrief für Johannes Mack, Fleischhauer in Gobelsburg, ausgestellt von Dr.Bernardinus Hölzl, Pfarrer von Alt- und Neupölla sowie von Idolsberg. 1715 Juni 18 Altpölla Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.240 Kaiser Karl VI. bestätigt und erneuert die Handwerksordnung der Wiener Schmiede- und Hufschmiede-Zunft. 1715 März 29 Wien Perg.-Libell
(6 Bl. +
2 Papiervorsatzblätter)
Siegel
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StaLois I.A.241 Die Hauptzeche der Hufschmiede-Zunft in Wien stellt der Langenloiser Hufschmied-Zeche einen Bezirksbrief aus. Ihm zufolge gehörten je 2 Schmiedewerkstätten zu Langenlois, Hadersdorf, Grafenwörth, Schiltern und Lengenfeld und je eine zu Gobelsburg, Strass, Sittendorf, Etsdorf, Engabrunn, Obersebarn, Zöbing, Mittelberg und Dross zur Langenloiser Zeche. 1721 August 10 Wien Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.242 Doktordiplom für Johann Karl Graf Waldstein, ausgestellt von der juristischen Fakultät der Universität Prag. 1731 November 3 Prag Orig. Perg.-Libell
Siegel
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StaLois I.A.243 Kaiserin Maria Theresia bestätigt die Freiheiten der Marktgemeinde und der Vierzigerschaft von Langenlois. 1750 November 14 Wien Orig. Perg-Libell
Siegel
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StaLois I.A.244 Gesellenbrief für Mathias Gleich, ausgestellt von der Fleischhauer-Zeche des Marktes Amstetten. 1751 März 24 Amstetten Orig. Perg.
Siegel
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StaLois I.A.245 Kaiserin Maria Theresia bestätigt und erneuert die Handwerksordnung der Wiener Wagner-Zunft. Beglaubigte Abschrift, hergestellt am 14. Mai 1752, 1750 November 13 Wien Perg.-Libell
(12 Blätter +
2 Papiervorsatzblätter)
Siegel
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StaLois I.A.246 Kaiserin Maria Theresia bestätigt und erneuert die Handwerksordnung der Wiener Schmiede-Zunft. 1750 Februar 28 Wien Perg.-Libell (8 Blätter +
2 Papiervorsatzblätter)
Siegel
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StaLois I.A.247 Kaiserin Maria Theresia bestätigt und erneuert die Handwerks-ordnung der Weber im Erzherzogtum Österreich unter der Enns. 1751 April 3 Wien Perg.-Libell
(8 Blätter
2 Papiervorsatzblätter)
Siegel
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StaLois I.A.248 Die Verordneten der n.ö.Stände verkaufen die “Gerichtsämter, Fäll und Wändel” im Markt Langenlois, die sie durch den Kauf der Vizedomischen Gülten im Jahre 1746 mit erworben hatten, um 54 fl an die Marktgemeinde Langenlois. 1765 Februar 28 Wien Orig. Perg.
5 Siegel vorhanden
1 Siegel fehlt
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StaLois I.A.249 Franz Georg Graf und Herr von Polheim und Wartenburg bestätigt, daß Joseph Nepomuk Reichsritter von Fuchs die Herrschaften Tuchheim und Mitterberg von Christoph Graf von Salburg kaufte. Mit diesen beiden Herrschaften erwarb er auch einen halben Anteil am Stroblgut in der Pfarre Schwa-nenstadt, das ein rittermäßiges Lehen der Polheim-Wartenburg ist. Über sein Ersuchen soll die zweite Hälfte dieses Lehens bei ihrem Freiwerden seinem Bruder Josef Carl Reichsritter von Fuchs verliehen werden. 1768 Dezember 31 Linz Orig. Perg.
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StaLois I.A.250 Kaiser Joseph II. belehnt Graf Joseph Nepomuk von Fuchs mit der “öden Hofmark Schirmhof” samt 2 Holden, 4 Weingärten und 13 Joch Acker. 1780 Dezember 13 Wien Orig.Perg.
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StaLois I.A.251 Kaiser Joseph II. belehnt Joseph Nepomuk Graf von Fuchs mit der Feste und dem Dorfgericht zu Rodaun samt 40 Tagwerk Wiese an der Löwenstraße, 31 Urnen Bergrecht von den Perchtoldsdorfer Rieden “Gunigunsberg”, “Sommer- und Winterhagenau”, dem Vogtrecht und 11 Pfund 6 Schilling 6 Pfennig Grunddienst von Weingärten in Perchtoldsdorf. 1781 Dezember 13 Wien Orig. Perg.
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StaLois I.A.252 Kaiser Joseph II. bestätigt die Freiheiten und Privilegien der Marktgemeinde Langenlois. 1783 August 26 Wien Orig. Perg.-Libell
(12 Blätter +
4 Papiervorsatzblätter)
Siegel
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StaLois I.A.253 Kaiser Joseph II. allodisiert das Lehen “Feste Rodaun samt dem Dorfgericht und Zubehör (siehe Reg. Nr. 251), das am 13. Dezember 1781 an Joseph Nepomuk Graf von Fuchs verliehen wurde. 1788 Juni 13 Wien Orig. Perg.
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StaLois I.A.254 Kaiser Franz II. bestätigt die Freiheiten und Privilegien der Marktgemeinde Langenlois. 1793 April 5 Wien Orig. Perg.
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StaLois I.A.255 Franz Georg Graf von Polheim und Wartenburg belehnt Ignaz Graf von Fuchs, Inhaber der Herrschaft Puchheim, mit der Hälfte des Stroblgutes. 1822 Mai 21 Lemberg Orig. Perg.
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StaLois I.A.256 Ludwig Fürst von Starhemberg belehnt Ignaz Graf von Fuchs mit dem Niedergericht zu Schwanenstadt und Zehentrechten über Güter und Gründe in der Pfarre Gampern (Landgericht Kammer). 1822 Juni 7 Eferding Orig. Perg.
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StaLois I.A.257 Kaiser Franz I. von Österreich verleiht der Marktgemeinde Langenlois das Recht, allwöchentlich am Montag neben dem Körnermarkt auch einen Viehmarkt zu halten. 1823 März 15 Wien Orig. Perg.
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StaLois I.A.258 Kaiser Ferdinand I. belehnt Anton Graf von Fuchs und seine männliche Deszendenz mit der ehemaligen Brandenburger Lehen Kronsegg und Schiltern. 1836 Mai 4 Wien Orig. Perg.
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StaLois I.A.259 Fürst Heinrich LXXII von Reuß verleiht dem großherzoglich-badischen Major von Philippsborn Adel und Wappen für sich und seine Nachkommen. 1843 Juli 23 Ebersdorf Orig. Perg.-Libell
(10 Bl. + Wappendarstellung)
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StaLois I.A.260 Kaiser Franz Josef I. von Österreich bewilligt Anton Graf von Fuchs die Allodisierung der Lehensgüter Kronsegg und Schiltern. 1856 Mai 24 Wien Orig. Perg.
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StaLois I.A.261 Ehrenbürgerurkunde des Marktes Langenlois für den Arzt Dr. Ferdinand Schitt. 1871 März 27 Langenlois Bild  →
StaLois I.A.262 K.k.Lehranstalt für Hebammen in Salzburg, Diplom für Leopoldine Weber. 1897 Juli 31 Salzburg Bild  →
StaLois I.A.263 Urkunde über die “Volksabstimmung” am 10. April 1938 in Langenlois. 1938 April 11 Wien Bild  →